Quelle:
Stormbringer Punkte:
4,5 / 5
Ja ist denn jetzt
Tirol die neue Dark Metal Hochburg Österreichs? Mein Erstkontakt
mit SUICIDE war deren „Blood Flows On“ CD aus dem Jahr 2004,
welche zwar durchaus Ansätze zeigte, so einen Oberknaller wie
„The World Demise“ hätte ich aber beim besten Willen nicht
erwartet.
Eingebettet in eine perfekt ausbalanciertes und dem zu Folge
auch arrangiertes Soundgerüst, für welches man extra nach
München in die Skywalk Studios zum High-End Mastern gepilgert
ist, haben die Jungs aus dem schönen Tirol auch härtetechnisch
im Vergleich zum Vorgänger einen gehörigen Zacken zugelegt.
Somit wird auch mannigfalten die lediglich imaginär vorhandene
Trennlinie zum Death Metal Ein ums Andere Mal voller Mut und
Selbstbewusstsein überschritten, ohne dabei die stets präsenten
Melodieführungen aus den Augen zu verlieren. Fantastisch
umgesetzt wird all dies in „Forevermore“ (welches sowohl mit
einer Akustikeinlage, als auch mit reichlich Thrashschmackes zu
gefallen weiß), im reichlich Todesverseuchten „Mediocrities“,
sowie im zumeist flotten, mit ungezählten Spielereien gespickten
„Faith in lies“. Darüber hinaus gelang es SUICIDE mit dem
reichlich Keyboard geschwängerten Titelsong einen geradezu
positiv anmutenden Dunkelmännerhit zu fabrizieren, der falls er
die Chance dazu bekommt, für reichlich Stau auf den diversen
Tanzflächen der Gothtempel sorgen könnte.
Wem die neuzeitlichen PARADISE LOST eine Spur zu lasch sind, und
wer schon immer eine weniger depressive Version von END OF GREEN
herbeisehnte, sich dazu reichlich Death Metal Vibes vorstellen
kann, der sollte sich das ab jetzt als Referenzwerk des
österreichischen Dark Metal zu titulierende Album „The World
Demise“ von SUICIDE gefälligst einverleiben!
Wertung: 4.5 von 5.0
Autor:
reini (27. Juni 2007)
Quelle:
Earshot Punkte: 6 / 7
Als
österreichische Nachwuchsband hat man es wahrlich nicht leicht.
Bereits seit 1999 ist diese Tiroler Band aktiv, kann bereits auf
vier Veröffentlichungen zurückblicken und stampft mit ihrem
Neuling „The World Demise“ so ganz nebenbei eine saugeile
Scheibe aus dem Boden. Dies alles in Eigenregie möchte ich nur
anmerken, denn die Aufmachung und Qualität des aktuellen Werkes
braucht den Vergleich mit international agierenden Bands
keineswegs zu scheuen.
Wenngleich ich vor dem ersten Hörgenuss offen und ehrlich nicht
viel Licht am Ende des Tunnels für SUICIDE gesehen habe. Ein Mix
aus Death/Thrash/Dark und Melodic soll einen hier erwarten… und
was bei einer derart vielschichtigen Herangehensweise zumeist
herauskommt, werden viele von euch sicher zur Genüge kennen. Die
Ausnahme die bekanntlich die Regel bestätigt trägt in diesem
Fall erfreulicherweise jedoch den Namen SUICIDE. Hier werden die
unterschiedlichen Spielarten nämlich zu einem stimmigen Ganzen
zusammengefügt, ohne das man als Hörer das Gefühl hat, einer
Compilation zu lauschen. Melodische Todesbleivorstellungen
harmonieren mit thrashigen Riffattacken („Carnal Passion“,
„Faith In Lies“), atmosphärische Spielbögen werden ebenfalls
gekonnt, und nicht wie so oft kitschig oder schwülstig,
eingeflochten („Forevermore“, „The World Demise“) und auch
melancholische Momente kommen nicht zu kurz („No Return“).
Kurzum ein echt empfehlenswertes Album, das im Bereich des
melodischen Death Metal (leichte Thrash- und Dark
Metal-Querverweise eingeschlossen) sicher seine Klientel finden
wird. Für mich das bislang beste in Eigenregie auf den Markt
gebrachte Werk des laufenden Jahres. Alles andere als ein
Angebot für einen Plattendeal würde mich schon sehr überraschen.
6 von 7 Punkten
Juergen
Quelle:
Darkscene Punkte:
[03.08.07]
SUICIDE - The World Demise
Behauptete meiner Einer nicht
schon des Öfteren, dass im Tiroler Unterinntal der Bär los ist?
SUICIDE bestätigen diese Meinung via “The World Demise“ gerade
zu eindrucksvoll, weil dieses Album sämtliche Attribute, die man
in vergangenen Tagen eher nur erahnte unüberhörbar in den
Vordergrund pusht und genau deshalb einen großen Schritt im
bisherigen Schaffen der Jungs markiert. Liebe zum Detail,
kompositorisches Geschick aber genau so seine immens düstere
Stimmung und der Hang zum Mut, nicht nur auf Nummer Sicher
gegangen zu sein, dokumentieren ein Dark/Death Metal Werk von
außergewöhnlichem Charakter, voraus gesetzt, man hat Zugang oder
noch besser: Begeisterung für jenes Genre.
So ziehen sich durch die gesamte Albumlänge allerlei mächtig
ertönende Arrangements, die das letzte Quäntchen Tristesse durch
die sehr verbittert anmutende Gesangsperformance von
Frontmann/Gitarrist Chris erfahren. Neben ausgefeilten Soli und
messerscharfen Riffs sind auch die dezent sphärischen
Keyboardparts ein Pluspunkt, die – Gottlob – nicht zuuu süßlich
und unterm Strich gewissermaßen das Prädikat „Dark Metal“
rausschürfen. Widerhakenqualitäten gibt’s ebenso vor Ort, wie es
z. B. der formadible Titeltrack oder das schier Hitverdächtige
“No Return“ bestens unter Beweis stellen. Nur Lobesbekundungen
das da sind? Nicht ganz ...; Lediglich die Rhythmussektion hätte
– für meinen Geschmack – eine Spur variabler bzw. ideenreicher
sein können, was in Punkto Dynamik sicher mehr Effizienz
bedeutet hätte, den überzeugenden Gesamteindruck allerdings kaum
schmälert. So möchte ich zu guter letzt die frisch klingende
Produktion erwähnen, welche für einheimische Underground
Verhältnisse ziemlich druckvoll und nicht minder akzentuiert
über die Ziellinie fegt – Respekt dafür, meine Herrschaften!
Quelle:
heavyhardes.de Punkte:
5 / 6
Death - Thrash - Dark - Melodic
Metal??
Na, wenn das mal nicht überladen klingt...
So zumindest waren meine Gedankengänge beim ersten Kontakt mit
Suicide über deren Website, denn meistens wirken die Produkte
von Bands, die so viel Stilrichtungen zu mischen versuchen,
bestenfalls halbgar.
Aber ok, was andere falsch machen, muss ja hier nicht unbedingt
danebengehen, also versuche ich mal, meine Vorurteile in den
Griff zu bekommen und einigermaßen neutral an die Scheibe
heranzugehen.
Der Albumtitel The World Demise lässt einen ja unwillkürlich an
Obituary denken und wenn auch noch Death Metal in der
Beschreibung vorkommt, erweckt das natürlich Erwartungen
hinsichtlich des Stils, der hier dargeboten wird. Doch falscher
könnte man kaum liegen...
Nach einem kurzen atmosphärischen Intro (gibt's eigentlich noch
Scheiben ohne Intro??), das in eine Klavierpassage übergeht,
fängt mit "Regret" dann auch das eigentliche Album an. Und was
einem da entgegenschallt, klingt durchaus gefällig! Melodisch,
sowohl mit Death- als auch Dark- und Heavy Metal durchsetzt,
dramatisch und doch knackig, das hat Stil und Potenzial.
Death Metal-Parts der melodischen Art (bei den Gitarrenläufen
kommen mir unwillkürlich ältere Amon Amarth in den Sinn)
wechseln sich mit richtig zapfigen Thrash-Passagen (z. B. bei
"Faith In Lies") ab, welche wiederum in etwas düstere (nennen
wir es wirklich mal Dark Metal) Gefilde absinken, um dann
plötzlich in melodischem Heavy Metal wieder aufzuerstehen. Das
ist abwechslungsreich, ohne bemüht zu wirken.
Schönes Beispiel ist der Titeltrack (für mich eh der Anspieltipp
schlechthin): Beginnt er mit einem Part, der direkt von einem
Nightwish-Stück stammen könnte, geht er dann in einen Stil über,
der im Prinzip nur einem Namen zulässt: "Lake Of Tears" (auch
eine Leistung des zweiten Sängers, der diesen Vergleich mit
seiner heiseren Stimme geradezu erzwingt).
Doch, so macht Musik Spaß, das ist vor allem mal was
Eigenständiges.
Die Stimme des Sängers bewegt sich in einem Raum zwischen
Death-Growls und Thrash-Gebell, ohne das jeweilige Extrem
wirklich zu erreichen. Der Bass ist zweckmäßig eingesetzt, aber
die wahren Stars der Band sind die Gitarren: Ständig präsent,
ohne aufdringlich zu wirken, problemlos zwischen melodischen
Läufen und thrashigen Riffs wechselnd, das ist großes Tennis!
Das Keyboard-Spiel schwankt leider etwas zwischen "grandios und
atmosphärisch" und "Bontempi-Geklimper", aber zum Glück sind die
etwas mittelprächtigeren Momente doch nicht zu häufig. Und das
Schlagzeug stört mich eigentlich nur an einer Stelle: Die Snare
klingt für diese Art Musik ein wenig zu scheppernd. Bei einer
reinen Thrash-CD hätte ich damit kein Problem, hier allerdings
sollte sie etwas voller rüberkommen.
Die Produktion klingt blitzsauber, die Instrumente sind alle
klar und deutlich zu vernehmen. Und eine besondere Erwähnung
verdient die Ausstattung: Nicht nur über 50 Minuten gute Musik
findet der Käufer hier, nein, auch noch vier Videos sind mit auf
die CD gepresst, ganz zu schweigen vom üppigen Infomaterial. Das
macht dieses selbstproduzierte Debütalbum noch mal
sympathischer, man merkt die Liebe zum Detail. Da können sich
etablierte Bands durchaus das ein oder andere Scheibchen von
abschneiden.
Der Stilwechsel zwischen deftigen und getrageneren Stücken
gelingt auch meist einwandfrei, wenn mir persönlich auch die
etwas gediegeneren Nummern ("Regret", "Forevermore", "The World
Demise", "No Return") etwas besser gefallen.
Einzig den Bonustrack hätte man sich vielleicht sparen können,
er fällt gegenüber dem Rest der Scheibe qualitativ doch ab
(wahrscheinlich, weil es eine Coverversion ist, man merkt den
anderen Stil des Stücks doch deutlich).
Kommen wir also zum abschließenden Urteil: Wenn ich die oben
angemeckerten Kleinigkeiten mit zusammen einem Punkt Abzug
anrechne, kommen wir immer noch auf fünf dicke Punkte, die sich
die Jungs redlich verdient haben.
Hannes
Quelle:
Metaltown Punkte: 8 /
10
Die neue Scheibe aus dem Hause
Suicide - The world demise steht nun seit 29.06.2007 am
Start.
Sobald man die Scheibe einwirft erwartet einen ein durchwegs
gelungenes Intro das für Stimmung sorgt.
Wirklich los gehts mit Regret (Track 2) der sich zunächst
etwas ruhig zeigt. Effektbestückte Akkustiksounds sorgen für
mystische Atmosphäre. Wer jetzt glaubt das das ganze eher
ruhig verlaufen wird hat sich geschnitten. Schon dröhnen
infernalische Melodien unterlegt von feinsten Geknüppel
gefolgt von Beatbetonten Breaks und thrashigen Riffs aus den
Boxen. Abwechslungsreich geht es definitiv zu. Spätestens
bei Carnal Passion dürfte wohl jeder überzeugt sein das es
an harten Riffs nicht fehlt.
Forevermore zählt wohl zu den etwas langsameren und
melodielastigeren Tracks. Wobei hier zu erwähnen ist das
langsamer nicht unbedingt schlechter ist.
Sehr gelungene beatreiche Passagen und Akkustikparts
schaffen sehr gute Atmosphäre und wirken auf keinem Fall
langweilig. So geht es dan auch mit Mediocries weiter,
während The World demise mit zusätzlich sehr gutem
Synthesizern überrascht. Burn ist wohl definitiv wieder der
härteren Kategorie zuzuschreiben und protzt mit gutem
thrashigen Riffs. Der Vocalist zeigt bei "No Return"
eindeutig das er mehr kann als nur grunzen. Sanfte gesänge
Gesänge mit Akkustikbegleitung wechseln sich mit melodischen
Elementen und aggressiven Growls ab. Mit sehr thrashigen
Riffs und ordentlich Druck lässt man es nun ausklingen: Ex
Consience, Resuscitated und Explode tonight (bonus track)
zeigen das Suicide längst nicht nur bei Melodie zuhause
sind, jedoch verliert man das melodielastige Konzept nicht
aus den Augen.
Ein Umfangreicher Multimedia Track liegt dem guten Stück
auch noch bei, welcher keine Wünsche offen lässt. 4 Videos,
Bilder und umfangreiche Infos über Suicide inlusive !
Fazit:
Ein gelungenes Werk das auch durch seine düstere Atmosphäre
besticht.
Suicide zeigen eine gute Abwechslung aus Beat, Melodie und
hämmernden Riffs, welche so schnell sicher nicht langweilig
wird.
8/10 Punkten
Quelle:
Metalspheres Punkte:
Diese Band aus Österreich kann
schon auf mehrere Eigenproduktionen verweisen, und auch "The
world demise" erscheint in Eigenregie. Nicht die schlechteste
Wahl, denn auch ohne Label kommt dieses Album in professioneller
Aufmachung und mit sehr gutem Sound daher. Druckvolle und
trotzdem klare Produktion, dürfte nicht billig gewesen sein.
Stilistisch sind Suicide dem melodischen Death Metal zuzuordnen,
heben sich jedoch ein gutes Stück vom Göteborg-Einheitsbrei ab.
Beispielsweise hat die Band einen Keyboarder, der mit seinem
Instrument für Atmosphäre sorgt und Suicide in eine Richtung
rückt, welche auch Gothic Metal-Fans gefallen könnte. Von
Weichspülerei ist die Truppe aber glücklicherweise weit genug
entfernt, so daß getragene, traurige Passagen auf "The world
demise" ebenso zum Einsatz kommen wie wüste Prügelattacken. Das
Songwriting ist schön ausgewogen und zeugt von Musikern, die
schon einiges an Erfahrung gesammelt haben. Wenn Suicide diesen
Weg beibehalten, werden sie sicherlich noch einige Sprossen auf
der Erfolgsleiter nach oben klettern können, und die
Unterstützung eines fähigen Labels hätten sie auch verdient. Wer
auf Death Metal der melodischeren oder auch Gothic Metal der
härteren Schiene steht, darf hier ein oder auch zwei Ohren
riskieren.
Till
Quelle:
Heavy-metal.de Punkte:
8 / 10
Melodic Death Metal mit einigen
Gothic Einflüssen könnte man auch als Dark Metal bezeichnen.
Genau auf diese Bahn sind SUICIDE aus Tirol geraten.
Nach einem
melancholisch-depressiven Intro geht es mit „Regret“ auch gleich
in die Vollen. Die düsteren Einflüsse werden hauptsächlich durch
das Keyboard erzeugt, welches ungewohnt positiv auffällt. Die
Melodien passen, sind nicht zu aufdringlich oder zu weit in den
Vordergrund gestellt worden. Die Mischung stimmt also. Im
Vergleich zu ähnlich ausgerichteten Bands setzen SUICIDE aber
mehr auf Härte denn auf Depression und hauen uns schon einige
ziemlich derbe Death Metal Riffs um die Ohren.
Trotzdem haben die Songs genügend
Abwechslung. Allein durch die traurig-bedrohlich Grundstimmung
heben sie sich vom Durchschnitt ab. Die erstklassigen, flott
gespielten Soli und die durchweg gut durchdachten Arrangements
verstärken den positiven Gesamteindruck noch mal um einiges.
Der Funke springt sofort über,
auch wenn ich mir persönlich ein paar Gothic Einflüsse mehr
gewünscht hätte. So ist es ein ziemlich fettes Melo-Death Album
mit einigen Goth und Thrash Metal Einflüssen geworden. Der Dark
Metal Bezeichnung werden SUICIDE trotz aller Klasse nicht 100%
gerecht.
8 / 10 Punkten
M E N S C H E N F E I N D
Quelle:
Austrian Heavy Musik
Punkte:
CD Review
Suicide - The World demise
Tirol hat nicht nur eine berauschende Natur sondern auch sehr
gute Bands und das beweisen hier auch „SUICIDE" die aus dem
Tiroler Unterland kommen. Ihr neuestes Release nennt sich „The
World demise" beginnen tut das Ganze mit einem Glockenschlagen,
und anderer diverser schauriger Geräusche gefolgt von gar
hymnischen Keyboard Parts die sich bis zum Anfang des ersten
Songs schleichen, der Wuchtig und Beinhart aber trotzdem sehr
melodiös rüberkommt. Vor allem die Schlagzeug- und Schreiarbeit
ist zu beachten. Immer wieder werden die düsteren Riffs von
schönen Melodien untermalt. Beim zweiten Song wird natürlich
auch nicht mit Power gespart. Gitarrenmässig wird ordentlich
gerifft. Diese Geschwindigkeit wird bis zum Ende des fünften
Songs vollzogen. Dann kommt mit dem etwas langsameren
Albumtiteltrack „The World demise" ein wenig Abwechslung. Ein
wirklich guter Refrain der im Ohr hängen bleibt. So geht's bis
zum Ende durch. Immer wieder gibt es schöne Melodien und
großartige Gitarrensolos, Brutale Riffs, eingängige Refrains und
schöne Doublebassparts usw… Nicht zu vergessen die brilliante
Keyboarduntermalung die einen wichtigen Bestandteil für die
Eigenständigkeit ihres Sounds darstellt. Die Produktion ist sehr
gut und klar, da gibt es nichts zu beanstanden. Auch das
Albumartwork bzw. Bootleg ist echt super. Bitte weiter so!
Mein Anspieltipp: The World demise, Burn wobei jeder Track
hörenswert ist.
Für Fans von melodischen Deathmetal mit
Keyboarduntermalung und Gothmetal der härteren Gangart
wärmstens zu empfehlen.
Quelle:
Bright-Eyes Punkte:
10 / 13
Mit dem Multimediatrack,
den die seit 1999 bestehenden Österreicher SUICIDE auf ihre
aktuelle CD gepackt haben, kann man sich länger beschäftigen als
bei anderen Bands mit der normalen CD. Bilder, Bios, Logos,
Links und 2 Videos (der Titeltrack sowie ‚Mist Of Perability’
werden mit Live-Footage bzw. Fotos von den Aufnahmen unterlegt)
– alles, was das Herz begehrt und lässig aufgemacht. Und alles
in Eigenregie veröffentlicht - Hut ab! Nun stellt sich die
Frage, ob das finster drein schauende Quintett damit von
schlechter Mucke ablenken muss. Das kann man mit „nein“
beantworten, denn speziell mit den beiden genannten Songs sind
den Österreichern zwei kleine Hymnen gelungen, die man schnell
im Kopf behält und die entfernt an die todesbleierne Seite von
Graveworm erinnern, zu denen sich early Tiamat („Wildhoney“-Zeit
in extrem) und die ersten beiden Lake Of Tears-Alben gesellen.
Allerdings, das muss man auch zugeben, stehen die beiden Nummern
sehr weit über dem anderen Material. Das ist beileibe nicht
schlecht, aber der meistens mittelschnelle Death Metal mit
Melodien und dezenten Geschwindigkeitsausbrüchen kommt über
weite Strecken nicht wirklich aus dem Quark, den aggressiven
Opener ‚Regret’ (nach einem Intro), das halbballadeske ‚No
Return’ und das rockende ‚Explode Tonight’ vielleicht noch
ausgenommen. Neben den coolen Nummern zünden die anderen Tracks
nicht wirklich und wenn man durchschnittliche Stücke wie z.B.
‚Ex Conscience’ oder ‚Forevermore’ weggelassen hätte, hätte „The
World Demise“ sogar noch stärker gewirkt! Aber auch so bleiben
ganz leichte 10 Augen bestehen, wobei es ein Bonusäuglein für
die tolle Aufmachung und die erwähnten beiden Düster-Hymnen
gibt. Wäre cool, die Band mal live zu sehen. Kontakt:
www.suicide.at
10 von 13 Augen
Oliver Vollmer
Quelle:
Powermetal
Heavy Musik Punkte:
Das heilige Land
Tirol hat ja schon mehrfach unter Beweis
gestellt, dass der Heavy Metal in beinahe
jeder erdenklichen Form dort zu Hause ist.
Das gilt bekanntlich nicht nur für Bands,
sondern ebenso für die Szene allgemein,
schließlich kann das hübsche Wörgl mit dem
"Komma" mit einer der Top-Adressen in Sachen
Clubs Österreichs aufwarten. Ebenfalls in
Wörgl ist die Band SUICIDE beheimatet, die
mit "The World Demise" ihre mittlerweile
vierte Veröffentlichung vorlegt.
Das Quintett hat es sich schon vor längerer
Zeit zum Programm gemacht immerzu düstere
Klänge abzuliefern, diese jedoch stilistisch
sehr mannigfaltig zu gestalten und eben
dieses Unterfangen gelingt SUICIDE auch mit
"The World Demise" eindrucksvoll. Nach einem
fast schon Soundtrack-verdächtigen 'Intro',
in dem uns die Jungs zum ersten Mal
Gänsehaut-Atmosphäre spüren lassen, eröffnet
'Regret' so richtig den Reigen. Nach einer
kurzen Keyboard-Einleitung offerieren uns
die Tiroler ein sattes Stück kraftvollen
Metal. Immerzu dunkel gefärbt und im
getragenen Tempo, aber dennoch ungemein
druckvoll, geht das Quintett hier zur Sache.
Im Verlauf der Spielzeit erweist sich vor
allem das perfekte Wechseln von Tempo und
Atmosphäre als der Bringer schlechthin, denn
dadurch können SUICIDE ihre stilistische
Bandbreite geradezu offenkundig
präsentieren. Mitunter kredenzt uns die Band
Passagen voll sattem Thrash Metal in
harscher Form, kommt aber ebenso mit straff
arrangierten und immer wieder gekonnt
eingeflochtenen symphonischen Elementen
daher und scheut auch, wie in 'No Return'
nachzuhören, vor balladesken Momenten nicht
zurück. Die Band vermag diese Einsprengsel
zusammen mit den dezent nach alten TIAMAT
tönenden düsteren Elementen gekonnt zu einer
fabulösen Melange mit dunkler Grundstimmung
zu vermengen, so dass SUICIDE trotz all
dieser unterschiedlichen Anleihen in Summe
ein sehr homogenes Stück Musik abgeliefert
haben.
Es macht den Anschein, als ob der
Zusammenhalt dieser Mannigfaltigkeit von den
Jungs durch den rauen und harschen Gesang
von Gitarrist Chris und Basser Hirzi
sichergestellt wird, denn diese beiden
jungen Männer scheinen sich geradezu die
Seele aus dem Leib zu singen.
Um dem Zuhörer obendrein noch etwas für das
Auge zu bieten, haben SUICIDE an das Ende
von "The World Demise" noch einen
Multimedia-Track gepackt, der es in sich
hat. Neben jeder Menge an Informationen und
photographischem Material beinhaltet dieser
Bonus auch mit zahlreichen Bildern
unterlegte Videos von 'Mist Of
Perishability' und dem Titelsong.
Demnach gebührt SUICIDE für ihr aktuelles
Werk nicht nur hinsichtlich der gelungenen
Songs selbst größter Respekt, sondern ebenso
für diese "Fleißaufgabe", von der sich auch
so manches Label durchaus noch etwas
abschauen könnte.
Anspieltipps:
Regret, The World Demise, No Return
Walter Scheurer
[21.09.2007]
Quelle:
Metalfanatics Punkte:
8 / 10
Wow, was für ein geiler Sound.
Der mittlerweile vierte Output der Band hat es in sich. Die
Truppe aus Tirol definiert ihren Sound als DEATH THRASH
MELODIC METAL. Das kommt auch recht gut hin. Die Produktion
ist internationaler Top-Standard. Die Songs reif und
stimmig, besitzen den beliebten Mitreiss-Effekt, strotzen
vor coolen Riffs und toller Hymnik. Selten hat mich eine
einheimische Band zuletzt mehr zugesagt.
Jedes Solo sitzt, das Drumming ist exzellent und die Band
versteht es, gekonnt zu arrangieren. Die kraftvollen Vocals
von Gitarrist Chris und Basser Hirzi fügen sich perfekt ins
positive Bild. Cooles Gegrowle mit viel Brutalität, aber
auch sehr viel Ausdruck in den Stimmen. Immer wieder werden
die obercoolen Riffs von interessanten Melodien durchbrochen
und das Keyboard fügt sich nie zu aufdringlich ins Geschehen
ein.
Anspieltipps: Eigentlich fast alle Songs ("No Return" fällt
leider etwas ab), die Band hat kaum Füllmaterial mitdabei,
nein, sie hat alles gegeben und muss wohl als ein weiterer
österreichischer Hoffnungsträger gelten. Als Bonus gibt's
übrigens einen sehenswerten Multimediateil, also zulangen!
Hoffentlich demnächst mit Deal und neuer Scheibe!
Aamon
SUICIDE haben anno 2004 mit ihrem Album
Blood Flows On mächtig vorgelegt. Für dieses Album
gab es damals einen satten 10er und den dezenten Hinweis, die
Band im Auge zu behalten. Drei Jahre später stehen die Jungs aus
Österreich runderneut auf der Bildfläche: man hat einen neuen
Drummer, Keyboarder Robert stieß nach Blood Flows On
zu der Truppe, und damit die Runderneuerung komplett ist, gab’s
noch ne ordentliche Bandscheiben-OP. Schmeißt man alles zusammen
in einen Topf bekommt man mit The World Demise
ein starkes Melodic Death Metal Album auf dem Teller serviert.
Mit Obituary’s World Demise hat diese Scheibe also nicht viel zu
tun. Man bewegt sich zwar im straighten Death Metal Bereich,
lässt aber die Melodie wahrlich nicht zu kurz kommen. Und beides
zusammen wissen SUICIDE sehr gut auf diesem
Album zu kombinieren. Entweder strukturieren sie ihre Songs so,
dass sie im Mid-Tempo gut nach vorne wegballern wie bei
Mediocrities oder Burn oder aber sie geben den
Songs eine gute Prise Melodie mit und drosseln das Tempo, dass
die Songs teilweise einen Hymnentouch wie z.B. bei The World
Demise bekommen. Das sowohl Gitarrist Chris als auch
Bassmann Hirzi ihre Stimme zum Besten geben, tut der Scheibe nur
gut. Zudem werden die Keyboards nicht übermäßig ins Rampenlicht
gerückt – was mir persönlich die Schweißperlen auf der Stirn
schnell trocknen lässt. Im Gegenteil, die Atmosphäre die das
Keyboard dem düster angehauchten Gesamtbild mitgibt, ist absolut
passend. Und das Sahnestück zuletzt: Forevermore ist
genial! Der Song reißt dich mit, lässt dich in die Welt von
SUICIDE eintauchen, lässt dich fühlen. Der Song
ist mit seiner Melodie und seiner Heavyness schlichtweg eins.
Schön!
Erwähnen sollte ich
noch, dass SUICIDE The World Demise
in Eigenregie produziert haben! Das Ausrufezeichen gibt’s
schlichtweg für die professionelle Aufmachung und dem sehr guten
Sound. Als besonderen Bonus gibt’s obendrein noch einen
Multimedia-Track mit allerhand Material rund um die Band. Warum
die Jungs kein Label haben? Ich kann es mir nicht erklären.
the.wangacopta
Quelle:
Metal Impetus Punkte:
7 / 10
Die neue selbst produzierte
Scheibe von Suicide macht es dem Hörer nicht einfach. Nach
atmosphärischen Intro dauert es eine ganze Weile bis man dieses
Album einordnen kann, Suicide versperren sich den Schubladen bis
zum Ende sehr gekonnt. Etwas Thrash, etwas melodisch
Melancholisch, aber immer etwas anders als der Rest, lassen sich
einige Konstanten feststellen: Die schnelleren, rhythmischen
Parts, die vor allem die Gitarren gestalten, sind vorwiegend
gelungen und werden exzellent vom Schlagzeug unterstützt.
Dazwischen trägt das Keyboard vor allem die langsameren,
melodischen Elemente und begibt sich bei den schnellen Parts in
den Hintergrund. Dieses Konzept funktioniert eigentlich sehr gut
und lockert das Songmaterial gut auf. Warum ich eigentlich
schreibe?
Nun ja, es gibt Lieder die von dieser Herangehensweise
profitieren. „Forevermore“ ist so ein Beispiel, ebenso wie
„Faith In Lies“ oder „Mist Of Perishability“. Auf der anderen
Seite sind aber eben auch Gegenbeispiele ersichtlich: der
Zwischenteil von „Mediocrities“ wirkt dank merkwürdiger Effekte
unharmonisch, auf „The World Demise“ hätte ich zu Gunsten des
ähnlichen und besseren „No Return“ verzichtet. Suicide versuchen
den Spagat zwischen schneller Härte und langsamen, weichen
Melodien, der oft gelingt, manchmal jedoch einfach zu abrupt und
auf Krampf geschieht. Aber genug gemeckert, denn insgesamt wird
man hier 52 Minuten ordentlich unterhalten. Da bauen andere
Bands schon zwei Alben draus. Wie groß der Absatzmarkt für
solche Art von Musik, ist schwer ersichtlich. Manche dürfte sie
zu hart und anderen zu weich sein. Eins ist jedoch garantiert:
Suicide sind kein billiger Klon, sondern machen genau die Musik,
die sie wollen. Respekt dafür!
Einen Extrapunkt gibt es zum Schluss noch für die fantastische
Aufmachung der CD. Das Artwork mag gewöhnungsbedürftig sein,
wirkt aber durchgehend professionell. Absolut gelungen ist
allerdings der Multimedia-Teil: Darauf enthalten sind neben
Bildern und Bandbiografie auch Videos zu Liveauftritten,
Studioaufnahmen und das Musikvideo zum Song „Resucitated“.
Bericht von Furfighter
Quelle:
Vampster Punkte: 4 /
5
Ein
gehöriges Lebenszeichen gibt die Tiroler
Death/Thrash-Formation
SUICIDE von sich. Nach dem
ebenfalls selbstfinanzierten Vorgängerwerk, "Blood
Flows On", bieten die fünf Alpenländler auf "The
World Demise" ein stark produziertes, kernig gespieltes und
professionell aufgemachtes Album, das die Stilschublade des
Melodic Death Metals mit weiteren Attributen aus den
Bereichen des Thrash, Dark und klassischen Heavy Metals
füllt.
Vor allem die Gitarrenarbeit bringt die Tiroler Urkraft
bestens zur Geltung: Treibendes Death/Thrash-Riffing,
eingestreute Soli (oft auch im 80er-Heavy Metal Stil) und
melodische Leads zwischendurch. Die melodische Komponente
wird durch den Einsatz von Keyboards variantenreicher
gestaltet, was sich zum Großteil als abwechslungsreicher
Glücksgriff erweist, aber noch nicht immer exakt zum Song
passt. Die Rhythmus-Sektion arbeitet dagegen songdienlich im
Hintergrund. Der Gesang bleibt den Genre-Maßstäben treu und
wechselt zwischen deathigen Growls und thrashigem Bellen,
wenngleich im Titelsong "The World Demise" auch einmal
angerauter Clean-Gesang zum Einsatz kommt.
Hervorhebenswert ist das Rundherum der CD. Neben einer
äußerst ansprechenden Produktion, die dem Album einen über
weite Strecken fetten Sound verleiht, spricht auch die
Gestaltung des Booklets an. Zudem ließen
SUICIDE die Möglichkeit
einer Enhanced CD nicht ungenutzt und gaben dem Album durch
einen schön aufgemachten Multimedia-Part einen gewissen
Mehrwert.
Quelle:
Myrevelations Punkte:
11 / 15
SUICIDE aus Österreich mögen
nicht den spektakulärsten Bandnamen haben, sind aber dennoch
bereits seit 1999 aktiv. Im gleichen Jahr entstand das erste
Demo "Suicide", dem 2001 mit "Together" ein Nachfolger
beschert wurde. Nach der CD "Blood Flows" aus dem Jahre 2004
wurde Mitte 2007 die mir momentan zum Verhackstücken
vorliegende Scheibe "The World Demise" veröffentlicht.
Eins steht mal fest: In eine einzige Schublade lassen sich
die Herren nicht so einfach stecken, es sei denn sie ist
geräumig und mit "Dark Metal" beschriftet, da man da ja
bekanntlich so ziemlich alles reinstecken kann. Ein Aufatmen
seitens des Rezensenten und ein mystisches
Kirchenglocken-Intro später wird eine absolute Vollbedienung
in Sachen Abwechslung entfesselt, die man erst nach mehreren
Durchläufen voll zu schätzen lernt. Orientiert man sich
allein an den zumeist gegrowlten oder gebrüllten Vocals,
würde man beim Death Metal versacken. Zumindest eine Zeit
lang. Denn wie in "The World Demise" oder "No Return" darf
man sich auch auf eigenwilligen, harten und nahe an der
Gröl-Grenze liegenden Klargesang einstellen, der ein wenig
an SPIRIT CORPSE aus Deutschland erinnert. Zu
Doublebass-getriebenen Klopfern wie etwa "Faith In Lies"
kommt eine gehörige Ladung Thrash, die sich die Spielzeit
wiederum mit einigen eiskalt servierten Black
Metal-Ausbrüchen teilen muss. Die krachen zum Beispiel in "Mediocrities"
deutlicher als sonst aus dem Unterholz, aber auch das
erwähnte "No Return" und "Resuscitated" sind vor diesen
unheiligen Attacken nicht gefeit. Keyboards haben die
Selbstmörder auch dabei, die ebenfalls sehr variabel zum
Einsatz kommen. "Forevermore" ist da ein Paradebeispiel,
ebenso besagter Titelsong, der dadurch gar einen latenten
Power Metal-Touch verpasst bekommt.
Der Rausschmeißer "Explode Tonight" ist dann zu guter Letzt
ein Cover der mir unbekannten RISING und turnt recht rockig
durchs Gebälk. Als Bonus enthält die Scheibe noch einen
Multimedia-Track, für den man den Internet Explorer 5 oder
höher benötigt, mit dem ich als Linux-Nutzer nicht dienen
kann. Trotzdem und ungeachtet des leicht schwächelnden
Sounds haben SUICIDE mit "The World Demise" ein spannendes,
abwechslungsreiches Album eingetrümmert, das eure
Aufmerksamkeit verdient. Bleibt nur noch zu hoffen, dass die
Herren Labelbosse da draußen das auch bald so sehen und die
Band auf ein neues Level hieven.
Quelle:
Bloodchamber Punkte:
7 / 10
Recht vielseitig sind die
Zutaten, die SUICIDE auf ihrer Eigenproduktion "The World
Demise" zusammenführen. Grundsätzlich haben sich die
Österreicher dem mittelschnellen, riffseitig oftmals
thrashigen Todesmörtel verschrieben, während das dunkle
Element vor allem durch Keyboards Einzug hält, was nicht nur
einmal an die mittlere Phase der REITER erinnert ("Regret",
"The World Demise"). Deren Prägnanz in lyrischer Hinsicht
wird im Laufe der Scheibe zwar nicht erreicht, allerdings
kann man dafür mit diversen oldschooligen Soli punkten und
beweist bei Tracks wie "Forevermore" ein feines Gespür für
gelungene Breaks.
Gesanglich servieren Chris und Hirzi dazu gut abgehangene
Hausmannskost a la Grunz und Bell, die im Zusammenspiel mit
dem gebotenen Material durchweg passend wirkt. Die sehr
selten eingestreuten Klarpassagen sorgen für ein wenig
Abwechslung und bewegen sich dankenswerterweise nicht im
Schema des modernen Death Metals, sondern beziehen ihre
Einflüsse eher aus anderen, dunkleren Gefilden. Gefällig
sind sie definitiv, nur eben nicht auf diese süßliche Art
und Weise, die man vermeintlich gestern noch im Radio gehört
hat.
Der Gesamteindruck des melodiebetonten Weltenendes ist also
durchaus positiv, zumal die saftige Produktion dem Material
mächtig Druck verleiht - genauso klar ist allerdings, dass
es in puncto Phrasierung und Arrangement noch einige
Reserven gibt. Grundsätzlich jedoch gefällt mir die
songorientierte Kompositionsweise der Österreicher gut und
Death Metal-Fans mit latentem Hang zum Tasteninstrument
sollten sich auf der Myspace-Seite mal die Lauscher
massieren lassen.
Quelle:
Schwermetal Punkte: 9
/ 13
Die
Tiroler Formation Suicide (sehr originell...) verschrieb
sich einer Mischung aus Todesblei und melodiösen
Keyboardklängen - wiederum wahnsinnig originell! Doch
ganz so lahm tönt das Ergebnis dann doch nicht...
Erstmal das Wichtigste vorab: Wie bereits gesagt, man
hört hier absolut nichts Neues, dafür aber etwas
definitiv solides! Beim Hören kamen mir immer wieder 2
Bandnamen in den Sinn: Crematory und Amon Amarth. Ergo
kriegt man die melodiös angehauchten Riffs der Schweden
inklusive Grunzen aus dem Hause Hegg. Garniert wird das
Ganze dann mit Crematory'scher Keyboardmelancholie und
partiell auch mal mit Einflüssen von den Feldern des
Nephilim, man höre mal den Klargesang in "The World
Demise"! Dies wiederum weckte Assoziationen zu "Mourning
Sun" - dies alles ist nicht negativ gemeint! Sind die
Inspirationen doch gut verarbeitet, zu einem
funktionierendem Ganzen verschmolzen und eben nicht
minderqualitativ verwurstet.
Dies ist dann aber auch die andere Seite der Medaille.
Ich hatte während der vollauf in Ordnung gehenden
Spielzeit nie so wirklich das Gefühl, einer
eigenständigen Band zu lauschen. Es drängt sich das
Gefühl auf, alles irgendwie schonmal gehört zu haben.
Schade eigentlich! Wenn man jetzt nicht gerade die
Melange aus allen genannten Bands braucht, ist man beim
jeweiligen "Original" besser aufgehoben.
Ich will der Band aber keineswegs plumpen Ideenklau
vorwerfen, dazu ist die Qualität dann doch zu hoch. Und
zum vernünftigen Verschmelzen braucht es dann auch schon
ein bisschen. Sollten sich die Österreicher dann noch
mehr von ihren Einflüssen emanzipieren, sind nächstes
Mal auch mehr Punkte drin!
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Quelle:
Nocturnal Hall Punkte:
10/10
Sicherlich haben
SUICIDE die Musik nicht neu erfunden, doch was
ich hier zuhören bekann, ist schon sehr beeindruckend. Bereits
bei den ersten Tönen überlegte ich, wo ich diese Art von Musik
schon einmal gehört hatte. Ich kam aber nicht darauf...
Die 5 Jungs aus Österreich liefern mit Blood Flows
On ein tolles Album aus dem Gothic-Genre ab.
Schließlich wurde mir auch bewusst woher ich diesen Stil kannte.
Die Band klingt verdammt nach den ersten beiden Lake Of Tears
Alben, was ich hier aber keineswegs als Kritikpunkt anbringen
möchte. Denn genau diese beiden Lake Of Tears Alben trieben mein
Interesse zur Musik gewaltig nach vorn.
Der wohl hammergeilste Song auf dieser Scheibe ist Straight
Ahead. Er beginnt mit einer kurzen aber feinen Drumpassage
und steigert sich dann zu einer sehr eingängigen Melodie, die
einem sofort ins Ohr geht und sich dort festsetzt. Der darauf
folgende Titelsong beginnt mit einer Mischung aus Death und
Black Metal, driftet aber durch den Gesang wieder leicht in die
Gothic-Richtung, obwohl der Speed in der Musik erhalten bleibt.
Jeder Metaller wäre sicher geneigt, hier sein wertes Haupthaar
zu bewegen. Trotz intensives mitwippen, erkennt man doch eine
ausgefeilte Struktur zwischen den knalligen und den langsameren
Teilen.
Anmutig, ja fast romantisch strömt schließlich der Song
Shadows Of The Thought durch meine Gehörgänge. Sanft wie
kleine Wasserwellen verwöhnt er meinen Hörnerv. Das die Jungs
spielen können, brauche ich ja wohl kaum zu erwähnen. Die
Gitarren schnarren auf Teufel komm raus aus meinen
Lautsprechern, obwohl sie einen eigenen ganz speziellen Sound
haben, das Schlagzeug hämmert und der Bass passt. Auch das
Keyboard ist gut eingesetzt und nervt nicht, weil es entweder zu
laut oder zu leise ist.
SUICIDE wurde im Frühjahr 1999 von Christian, Manfred und
Christoph gegründet. Am Anfang war die Musik sehr Thrash-lastig.
Diese Richtung war aber bald zu eintönig und so wurde es Zeit
für eine Veränderung. Nach diversen Line-up Wechseln geht die
Musik nun in viele Richtungen: Gothic, Death und Thrash (so das
Bandinfo)Ich stimme da voll zu und würde sagen, dass auch eine
Prise Black dabei ist. (aber das ist nur meine Meinung!)
Auf jeden Fall sollte man diese Jungs im Auge behalten, denn ich
denke mal, da wird noch einiges folgen!
Quelle:
Mordor Magazin Punkte:
10/10
SUICIDE wurde im Jahre
1999 gegründet und liefert mit „BLOOD FLOWS ON“ bereits ihr drittes
Album. Die Österreicher bitten eine interessante Mischung aus Gothic
/ Death / Thrash. Musikalische Vergleiche mit Bands wie PARADISE
LOST oder CREMATORY oder gesanglichen Prallen zu LAKE OF TEARS sind
hier sicherlich berechtigt.
Die CD wird von einem
Kirchenorgeln Konzert eröffnet, welches aber nahtlos in einen
wunderschön melodischen Song („COLD EARTH“) übergeht. Recht erstaunt
bin ich Anfangs über den cleanen Gesang, der wirklich sehr geil
klingt. Aggressiv und Powervoll geht der Song weiter und wird von
dezenten Keyboards begleitet. Natürlich gibt es wenig später auch
tiefe Growls, welche sich allerdings fleissig mit den cleanen
Abwechseln, CREMATORY lässt grüssen. Der zweite Song „INTERVENE“
wird von unverzerrten Gitarren eröffnet, wird dann mit fetten
Melodien bereichert und mutiert dann zu einem richtigen Thrash
Kracher. Gesanglich bewegt man sich hier Passagen weise schon fast
auf der New TESTAMENT schiene. Aber auch bei diesem Song gibt es
wieder clean gesungenen Stellen, welche eine wirkliche Bereicherung
darstellen. „STRAIGHT AHEAD“ beginnt mit einem nicht wirklich tollen
Drumsolo. Nicht toll ist vor allem der Sound vom Schlagzeug, wenn
die Gitarren nicht mehr dabei sind scheppert dieses ganz gewaltig.
Im weiteren hat dieser Song aber einen recht coolen Mittelalter
Einschlag und gefällt mir gut. SUICIDE gelingt es hier auch wieder
äusserst gut verschiedene Komponente zu verbinden. Härte, Melodie
und Groove halten sich die Waage. Sehr positiv fallen mir auch die
immer wieder gebotenen hoch melodischen Gitarrensolos auf, welche
die Songs sehr erfrischen. Der Titelsong „BLOOD FLOWS ON“ passt sich
eigentlich genau in die Reihe vorangegangener Songs. Der einzige
wirkliche Unterschied ist, dass hier der Gesang besonders gut zu
tragen kommt. Den die Gitarren gehen hier Passagen weise deutlich in
den Hintergrund und geben somit dem tollen Gesang viel Platz.
„REVANGE“ ist wieder ein etwas deftigeres Lied, welches sich mit
fetten Doubelbass Pars und rhythmischer Gitarrenriff den Weg bahnt.
Natürlich können die Österreicher auch hier die Finger nicht von der
Melodie lassen. Ein wunderschöner, unverzerrt gespielter, Mittelteil
und ein oberfetter Solo Part sind die ultimativen Hinhörer bei
diesem Song. Extrem treibenden Gitarrenriffs und einen sehr
eingänglichen Refrain gibt’s bei „FAREWELL“. Dieser Song ist ein
wahrer Nackenbrecher, der auch durch einige Gitarrensolos niemals an
Intensität verliert. Ruhig und besinnlich, mit Keyboard und cleanem
Gesang beginnt „SHADOWS OF THE THOUGHT“. Freunde von LAKE OF TEARS
oder SENTENCED aber auch Fans von älteren PARADISE LOST könnten an
diesem Song ihre Freude haben. Den ganz besonders die durch den
Gesang getragenen Passagen orientieren sich an diesen Bands. Auf
jedenfall ein CD Highlight!!!! Mit „SELFMUTILATION“ gibt es wieder
einen Song der etwas härteren Gangart. Hier paaren sich freche
Keyboard Klänge mit fetten Gitarrenriffs. Wobei das Keyboard hier
die Melodie angibt. „SELFMUTILATION“ ist ein etwas Chaotischer Song,
der allerdings sehr wohltuend ist auf einer so Harmonischen CD. Bei
Schreiben von „SENSELESS WAR“ haben die Österreicher wohl etwas
zuviel CREMATORY gehört. Um ganz genau zu werden, höre ich hier
eigentlich immer den Song „FLY“ vom „ACT SEVEN“ Album. Aber egal,
der Song ist nett und ganz besonders die Wechsel zuwischen
Englischen und Deutschsprachigen Vocals kommt gut rüber. Ein Hauch
von TIAMAT zu GAIA Zeiten, gibt’s bei„DARKLIGHT“. Mit „DREAMS“ wird
diese CD genau so überzeugend beendet wie sie begonnen wurde.
SUICIDE liefern hier eine CD die keinerlei Schwächen aufweist. 11
Songs lang wird hier ein wirklicher Musikalischer Leckerbissen
serviert.
Die Produktion ist auch
sehr fein, kann aber sicherlich noch verbessert werden. Auf
jedenfall ist die CD locker 12 Euro wert und sollt von Fans der zu
Vergleich genanten Bands umgehend auf der Band Homepage bestellt
werden
Fazit:
Eine geballte Ladung
Gothic / Death / Thrash. Fette Arrangements, heisse Melodien und
eingängliche Songs. Ein absoluter Tipp!!!
Quelle:
Darkscene Punkte:
Suicide - ein Name der
viel über die Musik der Band aussagt: es wird ein Sound geboten, der
mit gefühlvollen Keyboard-Melodien gespickt ist und eine depressive,
melancholische Atmosphäre ausstrahlt. Die Songs bieten rhythmisch
Abwechslung zwischen knüppelhart (bitte nicht mit
Black-Death-Metal-Blastbeats vergleichen!!!!) und sanft und
einschmeichelnd.
Beim ersten Durchlauf konnte ich Paralellen zu alten Iced Earth bzw.
Cremetary heraushören. Auch Anleihen von der ersten The Gathering
(Always ...) und Tiamat sind vorhanden. Die CD "Blood flows on" kann
ich ohne schlechtes Gewissen weiterempfehlen, da kein Song gleich
klingt oder droht langweilig zu werden. Wie bereits oben angeführt
bietet die CD keinen
rhythmischen Einheitsbrei, sondern kombiniert gefühlvolle
Melodieparts mit harten, aggressiven Geknüppel. Das ist aber noch
nicht alles: Die beiden verschiedenen Stimmen von Christoph
(Death-Growls a´la Cremetary) und Christian (rauhe "Clean"-Voice
a´la Tiamat) runden die abwechslungsreichen Songs gekonnt ab.
Die Aufnahme ist für eine Demo-CD wirklich von guter Qualität.
Einzig die Gitarren könnten ein klein wenig lauter sein - das ist
aber nur ein kleines Manko und darf nicht weiter beachtet werden.
Das Booklet und die Aufmachung ist schlicht und einfach, enthält
aber alle wichtigen Informationen.
Mit "Blood flows on" haben die sympathischen Jungs aus dem Unterland
wirklich eine gelungene Scheibe abgeliefert, die in diesem Genre
wirklich als gelungen bezeichnet werden kann. Metalheads die genau
auf diese Richtung von Metal stehen, können getrost zugreifen. Am
besten einfach auf die Homepage (www.suicide-metal.de.vu) der Jungs
schauen und Kontakt aufnehmen.
Bleibt mir nur noch alles Gute zu wünschen - and keep on rocking
Suicide! Meine Unterstützung habt Ihr!
Nytram
Quelle:
Majesty Webzine Punkte:
6/7
Das dritte Album des österreichischen
Gothic-/Death-/Trash-Quintetts schlug in meiner Anlage ein wie eine
Bombe. Das stimmige Intro des ersten Liedes „Cold Earth“, sowie die
Art des Gesanges erinnern mich doch teilweise an gregorianische
Gesänge. Stimmig, düster, einfach zum träumen in dunklen Gefilden.
Auch die Gitarre sowie das Keyboard erzeugen eine Stimmung, die ich
noch nie so vorher erlebt habe, erleben durfte. Obwohl ich kein Fan
von Keyboards im Metal-Bereich bin, bildet diese Band eine
eindeutige Ausnahme. Es ist aus den Liedern nicht wegzudenken, genau
wie die anderen Instrumente. Auch muss gesagt sein, das diese Band
nicht immer nur den Prügel auspackt.
Klar gibt es einige Hammer, die einfach
nur zum Aufmischen des Publikums da sind, allerdings werden diese
während des Liedes immer wieder langsamer, melodiöser, was nicht
zuletzt am Keyboard liegt. Besondere Aufmerksamkeit sollte auch dem
Titeltrack „Blood flows on“ gegeben werden. Dieses Lied erweist sich
als verdammt partytauglich. Nach dem dritten Durchgang wird das
schon fast zu einer Mitgröhl-Hymne der Extraklasse. Leider gibt es
nicht mehrere dieser Lieder auf der CD, wobei manche Bands schon
Schwierigkeiten haben, eine einzige Metal-Hymne aufzustellen. Ein
ganz großes Lob an Suicide, die, trotz eines neuen Keyboarders, eine
gute Stimmung auf der CD hinbekommen haben, was ja bekanntlich nur
durch eine gute Stimmung innerhalb der Band geht. Diese Band ist zum
hören und weiterverfolgen nur zu empfehlen.
© 2004
Majesty-Webzine.de
Quelle:
Metallkatharsis Punkte:
8/10
Suicide beglücken mich
hier mit ihren Klängen, und das ist nicht nur lapidar
dahingeschrieben. Ich weiß zwar überhaupt nicht wo ich die Jungs
einordnen soll, aber ich denke gerade das macht die Sache erst
spannend. Endlich mal wieder eine Truppe der man einfach
bescheinigen kann das sie Metal spielen, ohne jegliche Schublade.
Vergleiche gibt es sicherlich viele, eigentlich vielmehr Einflüsse
die ich hier und da raushöre. Zu bieten hat das
bittersüß-freiwillige Entschlafen mit der Scheibe "Blood flows
on..." ziemlich viel. Dies reicht von dezentem Grindcore (sehr
selten, eigentlich nur einmal hehe), über thrashige Passagen und
Death Metal-Geknüppel bis hin zu Crematory-artigen klargesungenen
Passagen, und dies überwiegt doch sehr. Und ihren fast omnipräsenten
Heavy Metal-Einschlag können Suicide überhaupt nicht verheimlichen.
Gerade diese Tatsache das man hier profane Metalriffs und
Melodielinien mit dem Brachialen aus anderen Stilistiken munter hin
und her mischt, lässt einen Erinnerungen an Dark At Dawn kaum
verdrängen. Zwar verzichtet man hier größtenteils auf die
balladesk-pathetischen Einflüsse gennannter Referenzband, aber auch
vom Gesang her drängt sich manches Mal dieser Vergleich auf. Wer die
Niedersachsen also mag, der wird mit dieser Truppe hier bestimmt
auch Freude haben. Ohne Suicide vom Musikalischen her jetzt in diese
Ecke zu drängen, denn diese fahren schon eine etwas andere Mischung
auf.
Im Death Metal zu Hause könnte man meinen wenn man nur flüchtig ein
Ohr riskiert, doch sind ihre Kompositionen einfach zu detailreich,
zu melodisch und ausgefeilt. Doch eben wesentlich zu hart für die
klassische Heavy Metal-Schiene, und nicht dunkel genug um sie mit
dem Etikett Dark Metal zu kennzeichnen. Obwohl zum Beispiel eine
Orgel bei "Cold Earth" durchaus zu hören ist, und gerade dieser Song
fast Viking Metal-artige Züge am Anfang trägt, was ein Drängen in
Sparten immer schwieriger erscheinen lässt. Selbst das Orchestrale
im Hintergrund so mancher Lieder lässt fast auf den Norden tippen,
jedoch wird dies alles niemals zu weit ausgereizt das man der
Meinung sein könnte man hätte es mit einer Viking-/Gothic-/Melodic
Death Band aus Skandinavien zu tun. Klingt jetzt alles blöd, aber so
ist das nun einmal. Suicide sind einfach zu mannigfaltig um sie
wirklich ernsthaft in eine Ecke zu drängen. Wobei mir mit jeder
weiteren Rotation der Vergleich mit Crematory, wenn sie auf´s
Gaspedal treten, immer mehr gefällt, ganz besonders wenn man die
Neuen hört. Jedoch stellenweise wesentlich härter, obwohl man einige
Soli aufweisen kann.
Wer also auf melodischen Metal steht, aber die Hosen keineswegs so
eng trägt wie unsere Lockenköppe die auch noch Spandexhosen von
damals im Schrank haben, und genannte Crematory mal nicht zum Kotzen
findet, der darf hier gerne zuschlagen. Doch auch für andere
Metalbuben gibt es genug zu entdecken. Melodie und Vielfalt sind die
Stärken dieser Truppe, und Name und Albumtitel klingen für diese
Musik fast schon zu aggressiv und brutal, obwohl sie diese Attribute
definitiv auch verkörpern können, und dies dann auch mit Bravur tun.
Und auch Eigenschaften wie Elegie und Melancholie sind zugenüge zu
finden.
Also rundum ein Album mit welchem viele Stahlkocher zufrieden sein
dürften, Bravo Jungs.
Der Titel "Darklight" könnte dann allerdings auch Totenmond-Freunde
absolut zufriedenstellen, hat mich jedenfalls fatal an diese Jungs
erinnert.
Quelle:
Noise Factor Punkte:
Mit "blood flows
on" legt die Band Suicide bereits ihr drittes, selbstproduziertes,
Album vor und beweisst das man auch, an sich eher weniger
kompatible, Musikrichtungen kombinieren kann. Eine Mischung aus
Thrash lastigen drums und Bassrythmen, dazu Gitarrenriffs mit einer
Mischung aus Gothic und Death und die vocals schwankend zwischen
klaren, melancholischen Parts und schnellen rauen growls.
Damit bietet die Band ein ungewöhnliche Mischung die, zugegeben,
erst einige Durchgänge benötigt bis man sich daran gewöhnt hat. Dann
eröffnet sich dem Hörer jedoch ein Album das besonders durch die
Melodien und Rhythmen fasziniert. Schon "cold earth" beginn mit
einer faszinierenden Eröffnung die einen richtig gehend in das Album
eintauchen lässt. Man sieht förmlich einen langen Flug über eine
Gebirgslandschaft vor sich vorbeiziehen um dann mitten in ein
Schlachtengetümmel geworfen zu werden.
Immer wieder beweissen Suicide die Fähigkeit zur Abwechlsung. Von
melancholisch bis voll gas enthällt "blood flows on" alles was das
Herz begeht. Das ganze kombiniert mit einem klaren und druckvollen
Sound der richtig schön aus den Lautsprechern knallt. Interessant
auch, das Die Band mit "sensless war" auch zeigt das man
deutschsprachige Texte verwenden kann ohne lächerlich oder
klischeehaft klingen zu müssen.
Fazit. Das bisherige Underground Highlight des Jahres. Technisch und
musikalisch ein Hammer den ihr euch schnellstmöglich direkt bei der
Band bestellen solltet.
Review von :
Mike
Quelle:
Underground-Metal Punkte:
8,5/10
Bei dieser Band kann man nur hoffen
das sie ihrem Namen nicht alle Ehre machen! Weil bei den Melodic
Death Metalern aus Tirol kann man wirklich schon von Leuten
reden die wissen was und wie sie es machen sollen!! Eine gut
engagierte Band die bestimmt auch viel Spaß an dem haben was sie
da tun´.
Der Silberling (in dem fall Redling) sind ganze 13 Tracks
(53:13min) und Special PIC´s, Bandinfo, Discrography usw.
vorhanden. Das ist meiner Meinung nach eine recht tolle Sache
wenn man bedenkt das die Jungs alles in Eigenproduktion gemacht
haben.
Aber nun mal zurück zu der Musik! Also was mir aufgefallen ist
das sie experementier freudig sind weil unter anderem Deutsch
als auch Englische texte Suicide beeinflussen. Sie bringen die
Emotionen gut rüber durch ihre häufig aber nicht störende
Akustik Gitarren Parts. Das soll aber nicht heissen das sie
keine E-Gitarren Sound haben. Aber der wiederum mir zu hart
verzerrt ist der könnte mehr zu Krisium passen. das Schlagzeug
könnte noch besser bespielt werden bzw mal abwechselnd spielen
und nicht nur immer auf dem High Head!!! Das ist eine Sache die
mir nach dem dritten oder vierten Lied schon mal aufgefallen
ist.
Aber im großen und ganzen lässt sich die CD gut längere Zeit
anhören. Was aber auch heißt das die CD nicht unbedingt beim
ersten hängen bleibt!
Der Sänger & Lead-Gitarrist Christian P. passt einfach zu der
Band vom Gesangstil her und könnte es beim nächsten mal ein
bisschen mehr mit Volumen versuchen. Aber der sanfte Keyboard
Sound lässt dem ganzen Musikflair einen guten Klang einbringen.
Im großen und ganzen kann man SUICIDE gut weiter empfehlen!
Quelle:
Final Prophecy Punkte:
7/?
Die
Österreicher Band SUICIDE besteht seit mittlerweile 6 Jahren und hat
nun mit „Blood flows on“ ihre dritte Eigenproduktion veröffentlicht.
Musikalisch spielt die Formation, nach eigener Aussage, einen Mix
aus Gothic, Death und Thrash Metal. Ok, ich denke mal, dass das die
Sache ganz gut trifft. Die Gitarrenarbeit ist sehr melodisch (öfters
auch mal rein akustisch) und man hat einen Keyboarder in seinen
Reihen, der natürlich auch dazu beiträgt, dass es hier recht
abwechslungsreich zu geht. Track Nummero zwo z.B. beginnt dann zwar
schon recht thrashig, wird dann aber auch melidiöser, aber hier sind
definitiv Thrash Einflüsse vorhanden. Der ein oder andere Death
Metal Part lässt sich auch ausmachen, außerdem wird des öfteren auch
schon mal gegrunzt, was dann die Death Metal Einflüsse erklärt. Es
geht aber halt überwiegend melodisch zur Sache und das machen
SUICIDE auch gar nicht schlecht. Das Songwriting, insbesondere die
Gitarrenmelodien, klingt recht ausgeklügelt und zählt sicherlich zum
großen plus der Österreicher. Richtig schön Gas gibt man beim
Titeltrack, den es sogar zum Schluß noch mal als Karaoke Version
gibt. Coole Idee! Eine ebenfalls sehr lobenswerte Idee, ist, dass
man einen Multimedia Track mit auf den Silberling gepackt hat, der
neben allem Wissenswerten über die Band auch mit Videos und MP3’s
aufwartet. Aber nicht nur deswegen gebe ich „Blood flows on“ gute
sieben Punkte. Der Sound dürfte beim nächsten mal zwar gerne etwas
druckvoller ausfallen, aber wir haben’s hier ja mit einer
Eigenproduktion zu tun und da kann man nicht den besten Klang
erwarten. Zu erwerben gibt’s das gute Stück bei Christian Permoser,
Chr. Thaler Str. 9/2, A- 6300 Wörgl, oder über die Homepage der
Band.
Quelle:
Graveyard Punkte:
"Blood flows on" ist bereits das Drittwerk
dieser tatkräftigen Tiroler Band. Tatkräftig nicht nur deshalb,
weil Suicide erst seit 1999 existieren, sondern weil auch die
Kompositionen auf diesem Album alles andere als schlecht sind!
Der sympathische Fünfer verbringt anscheinend ziemlich viel Zeit
im Proberaum, und so verwundert es nicht weiter, dass man es bei
"Blood flows on" mit einer durch und durch gut gemachten
Veröffentlichung zu tun hat.
Ich tu mir etwas schwer dabei, die Musik richtig einzuordnen,
denn es finden einige verschiedene Spielarten des Metal Einzug
in die Musik von Suicide. Sowohl aggressive Thrash Metal Parts,
die wohl aus den Anfangstagen der Band stammen, als auch
emotionale und eher ruhige Passagen bereiten viel Freude beim
Genießen der Songs. Generell aber haben wir es hier mit
melodischen und sehr gitarrenorientierten Songs zu tun, welche
auch immer wieder einige gut arrangierte Leads hervorbringen.
Überhaupt scheint die Stärke der Band eher im Bereich der
Melodie zu liegen, was Tracks wie der Opener "Cold Earth" oder
das fast schon balladeske "Shadows of the Thought"
verdeutlichen. Was den Gesang betrifft, so trifft man einerseits
auf Gegrunze und andererseits auf cleane männliche Vocals, und
ich kann mit Bestimmtheit sagen, dass beides weder aufgesetzt
noch irgendwie deplaziert klingt.
Im Hintergrund wabern Keyboards, die den Songs zusätzliche
Atmosphäre verleihen, manchmal aber auch die Funktion eines
leitenden Instruments übernehmen. Von mir aus hätten es aber
gerne ein paar richtig aggressive Parts mehr auf der CD geben
können, um etwas mehr Variation in die Stücke reinzubringen.
Beim Songwriting macht man sich aber anscheinend wirklich so
einige Gedanken, denn dank gut durchdachter Songstrukturen
erscheint die Musik trotz einer großen vorhandenen Stilpalette
nie orientierungs- oder konzeptlos. Leider aber wird die ständig
präsente melancholische Atmosphäre viel zu selten durch ein paar
positiv stimmende Parts aufgelockert, und genau dies ist das
Geheimnis, um eine Platte zu schreiben, die den Hörer wirklich
vom Hocker reißt. "Blood flows on" wirkt jedenfalls absolut
düster und traurig, und dafür, dass es sich hier um eine junge
Band handelt, kann man das Album wirklich als eine tolle
Leistung bezeichnen.
Fanverarsche scheinen Suicide auch nicht zu kennen - hier gibt
es einen reellen Gegenwert für die hart verdienten € 12
(+Versand), die das Album kostet. Neben den elf regulären Songs
und einer Karaoke Version des Titeltracks findet man auf der CD
nämlich ein Multimedia Special, das so einiges zu bieten hat:
Biographie, Bilder, vier unterhaltsame Videos, Lyrics des Albums
und außerdem beide Vorgängerwerke ("Suicide" 1999, "Together"
2001) zum Anhören am PC! Geile Band, geiles Album und geile
Ideen, die aber noch weiter ausgebaut werden können
Quelle:
Heavyhardes Punkte:
Diesmal erreicht
mich die CD aus unserem Nachbarland Österreich. Kurz zur
Geschichte: zusammengefunden haben sich die Jungs ab Frühjahr
1999 und haben bislang zwei Demos veröffentlicht: "Suicide"
(1999) und "Together" (2001). Nach anfänglichen musikalischen
Veränderungen ist man nun beim aktuellen Demo "Blood Flows On"
angekommen.
Die Band beschreibt ihren Stil als eine Mischung aus Gothic,
Death und Thrash. Kann man im Großen und Ganzen so stehen
lassen. Wobei mir hier die Bezeichnung Dark Metal mit Einflüssen
aus dem melodischen Death noch mehr zusagt.
Das aktuelle Machwerk erstreckt sich über zwölf Songs, die
durchaus zu gefallen wissen (wobei der letzte Song eine Karaoke
- also rein akustische - Version des Titelstücks ist. Eine
witzige Idee, wie ich finde). Sicher, das Dark-Metal-Rad
erfinden Suicide zwar nicht neu, aber sie machen ihre Sachen
wahrlich nicht schlecht. Da merkt man, dass sie ihre
metallischen Hausaufgaben gemacht haben. Die Songs sind
durchwegs variabel gehalten, mal schnell, mal langsam, mal
episch. Auch gefällt mir der Wechsel zwischen cleanen Vocals und
Gegrowle sehr gut. Wirkt in keiner Weise aufgesetzt, sondern
kommt ehrlich rüber. Herauszuheben gilt es drei Songs: das
Titelstück "Blood Flows On", bei dem ganz schön dreist bei
Metallica's "Sad But True" geklaut wurde ;-), "Sensless War",
das mich u.a. aufgrund des deutschen Textes sehr an Crematory
erinnert, und "Shadows Of The Thought", das wahrlich eine Perle
im Dark Metal darstellt. Damit ist Suicide wirklich ein kleines
Meisterstück gelungen! Respekt!
Wer also auf eine härtere Version der bereits genannten
Crematory oder auch auf langsamere Suidakra (ohne epischen
Bombast-Anteil) steht, sollte Suicide definitiv mal zwei Ohren
schenken. Es lohnt sich. Wäre zu wünschen, dass sie bald nen
Deal an Land ziehen.
Die CD kommt gemäß dem Albumtitel in rot daher. Zudem befindet
sich ein Multimedia-Part auf der CD, auf dem u.a. Bilder, Songs,
Videos, die Bandhistorie und die kompletten Texte enthalten
sind. Das nenn' ich mal ne gelungene Aufmachung! Da sich die
Bewertung mal wieder im Grenzbereich zwischen 3 und 4 bewegt
(für eine 3 sind sie eigentlich schon zu gut, aber für eine
glatte 4 reicht's auch noch nicht ganz), wird im Zweifel (und in
der Hoffnung, demnächst weitere Stücke der Marke "Shadows Of The
Thought" zu hören zu bekommen) für den "Angeklagten"
entschieden. ;-)
Ray
Quelle:
Vampster Punkte:
Empfehlenswert!
Es ist immer wieder toll, wenn sich eine
herrenlose Nachwuchsband so richtig viel Mühe beim
selbstfinanzierten Tonträger gibt. Um aus der Flut der
Eigenproduktionen überhaupt noch hervorzustechen, ist es
heutzutage ohnehin unumgänglich, auch ohne professionelle
Unterstützung schon in einem adäquaten Soundgewand aufzulaufen,
seine Demo mit einem ansehnlichen Artwork zu zieren und
insgesamt einen unabhängigen und einprägsamen Stil zu besitzen.
Auch die Österreicher SUICIDE haben sich sichtlich bemüht, aus
ihren wenigen Möglichkeiten das Letzte noch herauszuholen - das
Resultat kann sich deshalb auch sehen lassen: Mit "Blood Flows
On" gibt das Quintett bereits das dritte Lebenszeichen von sich,
stellt dabei im gleichen Atemzug die beiden Vorgänger völlig in
den Schatten und kann so erstmals internationale Aufmerksamkeit
erlangen, was aufgrund der durchaus interessanten Mischung aus
melodischem Death-Metal- und Gothic-Elementen auch absolut
gerechtfertigt ist.
Schon nach wenigen Sekunden legt der Opener "Cold Earth" die
Marschrichtung von "Blood Flows On" fest, denn ein
düster-melancholisches Orgelintro leitet das Geschehen ein und
verkörpert dabei auch den Grundsonor der gesamten Scheiblette,
der neben den sentimentalen Gothic-Klängen auch mal mit sägenden
Gitarren und Kreischvocals aufwartet. Hierbei kann Sänger
Christoph durchaus überzeugen - seine Gesangsparts erinnern u.a.
an Acts wie
CREMATORY oder auch
DARK TRANQUILLTY - allerdings
sei gesagt, dass die rauhen Clean-Vocals seines Assistenten
Christian noch nicht ganz ausgereift klingen, die Stimme ist
zwar durchaus interessant und passt auch hervorragend zur Musik
(der Terminator-Dialekt macht sich hier auch ziemlich gut!),
liegt aber gelegentlich noch etwas neben der Spur. Trotz dieses
kleinen Störfaktors bahnen sich die beiden Sänger abwechselnd
ihren Weg durch die insgesamt zwölf Songs - diese sind übrigens
fast ohne Ausnahme hochwertig geraten, lediglich "Senseless War"
kann mit seinem dürftigen, in der landessprache verfassten Text
und dem minimalistischen Chorus einfach nicht so recht zünden.
Positiv zu vermerken ist weiterhin das Keyboardspiel von Mario,
der allerdings jüngst die Band verlassen hat und durch Robert
ersetzt wurde: Auf "Selfmutilation" überrascht er mit einem eher
an Discohits à la CULTURE BEAT erinnerndes Intro, während der
Song im weiteren Verlauf zum intensivsten Stück der ganzen
Platte mutiert - Überraschungen im Songwriting gibt es hier also
wieder mal zuhauf.
Auch im weiteren Verlauf gibt es auf "Blood Flows On" zahlreiche
Perlen zu finden und es zeichnen sich bei allen Stücken das hohe
Maß an Eingängigkeit und Wiedererkennungswert ab: "Straight
Ahead", "Revenge", das balledeske (jawoll, auch ruhige Töne
werden angeschlagen) "Shadows Of The Thought" oder auch "Blood
Flows On" - alles Kraftfutter, das den Tirolern möglicherweise
schon bald eine professionelle Anstellung ermöglichen könnte,
auch wenn aufgrund der gesanglichen Abstriche bis dahin noch
etwas Wasser die Donau hinunter fließen könnte. Dass man das
Album sogar noch mit einer Karaoke-Version des Titeltracks und
einem informativen Mulitmedia-Track gestreckt hat, zeugt
jedenfalls davon, dass es die Unterländer jetzt definitv wissen
wollen...
Quelle:
The Metal Observer Punkte:
8/10
Als ich das Album,
zum ersten Mal hörte dachte ich mir: Was für ein unerträglicher
Haufen schlechter Musik. Als ich das Album ein paar Stunden später
noch mal hörte dachte ich mir: Was für ein unerträglich langweiliger
Haufen schlechter Musik. Nun, das ist schon eine Weile her (sorry
hier nochmal an Alex), aber nun durfte der Rötling (Silberling ist
hier die falsche Bezeichnung) erneut in den CD-Player rutschen und
plötzlich gefällt mir was ich höre. Sogar sehr. Woher der Wandel
kommt, weiß ich nicht, aber ich bin froh darum es so gehandhabt zu
haben. SUICIDE sind ein Haufen Metaller aus dem schönen Österreich
und bezeichnen ihre Musik selbst als Gothic Death Thrash Metal, was
überraschenderweise auch gar keine allzu schlechte Beschreibung der
Sache ist, nur der Thrash Metal trifft es nicht so ganz. Die CD ist
äußerst fanfreundlich, neben der Audiospur kommt noch ein
Multimediateil hinzu, angefüllt mit allerlei Material über die Band,
wie Photos Videos etc., überragend ist das erste Album als
Dreingabe, so wünscht sich der Metalfan von heute behandelt. Auch
die Songtexte sind hier zu finden, was das dürre Booklet
einigermaßen ausgleicht.
Das Coverartwork
ist meiner Meinung nach eher mau, eine Explosion schleudert ein paar
Skelette durch die Gegend. Die CD ist auf einen roten Rohling
gepresst, eine lustige Idee. Nun, die Verpackung und das Drumherum
sind soweit abgehakt nun zur Musik. Was als erstes auffällt, sind
die Vocals. Der Mann am Mikrofon wechselt zwischen klarem Gesang und
Growls, wobei er schon im klaren eine sehr rauhe Stimme hat und die
Growls nicht zu tief ausfallen und deswegen sehr gut zur Musik
passen. Eine Stimme wie diese hab ich erst selten gehört, nach einer
kurzen Eingewöhnungszeit nimmt sie einen regelrecht gefangen. Der
deutsche Gesang sagt mir nicht so sehr zu, stört aber alles in allem
nicht. Zum Musikkropf schlechthin: Die Keyboards. Wie schon in
anderen Reviews erwähnt, hab ich einfach was gegen diese Dinger und
auch hier kommen sie wieder viel zum Einsatz. Ich muss aber
gestehen, dass sie meist nicht allzu negativ auffallen. Der einzige
Track, wo dies der Fall war ist „Intervene“. Ansonsten passen die
Teile ganz gut zur Musik, wobei ein weglassen meines Erachtens auch
nicht grade schlimm wäre. Die Saitenabteilung ist stabil und haut
einem so einige feine Soli um die Ohren. Auch sonst sind die Jungs
an den Äxten immer schnell unterwegs. Beim Drumming gibt es nichts
zu meckern, viele wundervolle Double Bass Attacken und auch sonst
alles sehr exakt und auf hohem Niveau. Die CD klingt sehr gut, vor
allem das Schlagzeug klingt oft, als würde man davor stehen. Wenn
ihr nach Vergleichen fragt. Ab und zu erinnerte mich die CD mal an
BLIND GUARDIAN, mal an TYPE O NEGATIVE und an noch tausend Bands,
ohne dabei zerrissen zu klingen. Erwähnenswert ist vielleicht, dass
das Intro des Titeltracks extrem an METALLICA's “Sad But True”
erinnert, ohne hier etwas unterstellen zu wollen. Hervorzuheben ist
auch das wirklich gut gelungene balladeske „Shadows Of The Thought“.
Fazit:
Wirklich gute CD. Reinhören Pflicht! (ruhig öfters – siehe oben)
(Online 22. April 2004)
Quelle:
Necroweb Punkte:
"Blood Flows on" ist
die neueste Eigenproduktion von SUICIDE, eine Nachwuchsband aus
Wörgl-Tirol. Sie selbst beschreiben ihren Stil als Mischung aus
Gothic-/Death-/Thrashmetal, und besser könnte man es auch nicht
beschreiben. Viele verschiedene Elemente treffen hier
aufeinander um sich zu einem großen Ganzen zu verbinden. In eine
einfache Schublade lassen sich Suicide jedenfalls nicht stecken,
dafür ist die Musik auch zu abwechslungsreich. Am ehesten
erinnern sie vielleicht an frühe Paradise Lost zu "Icon" oder
"Shades of God" Zeiten. Sänger Christian klingt wie eine
Mischung aus dem jungen Nick Holmes, Ville Laihiala (Sentenced)
und Felix (Crematory), ohne dabei wie eine schlechte Kopie
auszusehen. Könnte allerdings auch sein das die Deathvocals von
Bassist Christoph kommen. Sollte das der Fall sein bitte ich um
Entschuldigung, aber im Endeffekt kommts ja auch nicht drauf an.
Durch das ganze Album hindurch überzeugt die Band mit einer
großen Eigenständigkeit. Okay, es ist nichts total neues was die
Band macht, aber es sind die kleinen Ideen, die Wechsel zwischen
den Stilmitteln, die das Album zu etwas besonderem machen. Da
ist zum Beispiel der Opener "Cold Earth", der als klassischer
Deathmetal Song beginnt, um dann in die Melancholie des Gothic
abzudriften. Oder z.B. "Intervene", langsamer, balladesker
Anfang, der dann in ein kraftvolles Mid-Tempo Gestampfe wechselt
und anschließend in Thrashmetal-Manier loshämmert. Oder einer
meiner Favoriten "Shadows Of The Thought", der zwar durchgängig
ruhiger ist, aber einen sehr starken, melodiösen Refrain
beinhaltet. Außerdem zu erwähnen wäre vielleicht noch der Song
"Senseless War", bei dem in guter Crematory-Manier in den
Strophen auf Deutsch gesungen wird. Alle weiteren Songs stehen
den eben genannten aber in nichts nach, denn sie befinden sich
alle auf einem gleichhohen Level, ohne jedoch ein Schema F
erkennen zu lassen. Abwechslung wird hier groß geschrieben, ohne
jedoch die nötige Power zu verlieren. Die Band scheint für ihren
Stil genau die richtige Besetzung gefunden zu haben. Die teils
sphärischen Klänge von Tastenmann Robert fügen sich perfekt in
die Songs ein. Schlagzeuger Manni prügelt stellenweise als würde
es kein Morgen mehr geben und die Gitarristen ergänzen sich
ebenfalls sehr gut. Als witziges Gimmick gibt es auf der Scheibe
eine Karaoke Version des Songs "Blood Flows on". Also schonmal
die Stimmbänder ölen und auf der nächsten Party losgröhlen.
Der einzige Punkt der wirklich verbesserungswürdig wäre, ist der
Sound der Scheibe, der an und für sich zwar schon sehr
professionell, doch insgesamt vielleicht noch etwas zu stumpf
und verwaschen ist. Auch der Gitarrensound ist mir ein bisschen
zu undefiniert. Aber man darf nicht vergessen das es sich hier
um eine Nachwuchsband handelt, und da fehlen ja normalerweise
die Mittel um eine wirkliche 1A Produktion abzuliefern.
Also Jungs, spart ein bisschen Kohle zusammen, und dann ab in
eine vernünftiges Studio, ordentliches Equipment gekauft und
rauf auf die großen Bühnen. Was hier bisher geleistet wird
braucht sich nämlich nicht vor den Größen dieses Genres zu
verstecken.
Wer auf Crematory, Sentenced, Paradise Lost und ähnliche Bands
steht, sollte dieser Band auf jeden Fall mal eine Hörchance
geben.
Anspieltips: Shadows Of The Thought, Intervene
TJ
Quelle:
Metal.de Punkte:
Value for money
bietet diese Scheibe, denn alleine von der Aufmachung und vom
Inhalt ist dies nicht so leicht zu toppen. Neben der
eigentlichen CD "Blood Flows On", zu der ich natürlich gleich
noch kommen werde, gibt es auf dem Rundling neben einer
Fotogalerie, einigen Videos und Texten auch die beiden
Vorgängerscheiben "Suicide" und "Together" als MP3s mit dazu.
Also das nenne ich ja mal eine kompakte Scheibe! Wer immer schon
mal wissen wollte, was die Österreicher zu bieten haben ist
hiermit jedenfalls bestens ausgestattet. So kann man auch prima
die Entwicklung der Burschen nachvollziehen, denn ohne Zweifel
sind die aktuellen Songs von "Blood Flows On" am
ausgereiftesten. Stilistisch bewegt sich das Ganze im Rock,
Heavy Metal, Death Metal, Doom, Thrash oder Progressive Metal
Bereich, so dass eine Einordnung da nicht so einfach möglich
ist. Viele Bands verlieren da oftmals den Roten Faden, Suicide
konnten diese Stilelemente aber schön zusammenschreiben, um
damit ihre persönliche Spielart zu verfeinern. Nachdem der Song
"Straight Ahead" recht locker-flockig gespielt ist, wird dann
anschließend mit dem Titeltrack "Blood Flows On" ein bissiges
Death-Metal-Geschoss abgefeuert. Hier hauen die Jungs ordentlich
auf die Pauke und lassen allen Aggressionen freien Lauf. Das
Resultat kann sich sehen lassen und bildet einen ersten
Höhepunkt auf der Scheibe. Neben ausgereiften Gitarren und
wuchtigen Drums kommen auch Keyboards als Hintergrunduntermalung
zum Einsatz, die aber selten stärker eingesetzt werden.
"Selfmutilation" beinhaltet sogar ein paar hämmernde
Elektropassagen, die mich aber überhaupt nicht stören, sondern
noch vielmehr zeigen, dass sie für alles offen sind. Der Sound
ist für eine Eigenproduktion ganz gut, könnte man aber
sicherlich noch verfeinern. Zu guter Letzt gibt es auch noch
eine Karaoke Version vom Track "Blood Flows On" und der Text ist
dazu natürlich auch im Booklet abgedruckt. Lustige Idee! :) Zu
bestellen gibt es diese CD für 12 Euro bei Sänger Christian
(Adresse s. oben) oder auf der Bandwebseite unter:
www.suicide.at.tc (Proserpine / 10.04.2004)
Quelle:
Brighteyes Punkte: 10/13
Nach dem Intro, das
wie eine Mischung aus Thin Lizzy und Uriah Heep auf dem Running
Wild-Trip klingt, starten die Österreicher in einen schleppenden
Gothic Metal, zu dessen Klampfenbrett man gerne das wenige
Haupthaar schwingt. SUICIDE haben aber nicht nur eine superbe
Klampfenarbeit, sondern auch ein äußerst dominantes Keyboard,
das sehr oft an die säuselnden Sound von Crematory erinnert. Im
heiseren Gesang schwingt dann eine Prise Tiamat mit (freilich
ohne das Level von Johan Edlund zu erreichen!), während die
Grundstimmung der Scheibe von Sentenced (zur neueren Phase)
stammen könnte. Damit ist eigentlich schon alles gesagt, denn in
diesem Dreieck bewegt sich das Songmaterial während der Dutzend
Tracks. Ausgenommen das harte und fast schon Death Metal-lastige
„Blood Flows On“. SUICIDE haben trotz der Keys eine gesunde
Portion Härte in die Songs verpackt (u.a. „Senless War“ oder
„Dreams“). Gerade bei den härteren Songs wird aber deutlich,
dass der Grölgesang der große Schwachpunkt bei den Österreichern
ist. SUICIDE brauchen keinen selbigen zu begehen, denn in dem
treibenden „Intervene“ hat man ein geiles Riff versteckt und ist
instrumental gut dabei. Am Gesang sollte gearbeitet werden, für
eine gute 9 stehen mir SUICIDE aber fest. Eine Aufwertung gibt’s
für den superfetten Multimediatrack, der 4 Videos, Infos,
Bilder, sowie die beiden ersten Scheiben „Suicide“ und
„Togehter“ featured. Supersache, so verhindert man auch Einbußen
durch Internet-Piraterie!! Für sehr faire 12,- € ist die Scheibe
über www.suicide.at.tc oder suicide666@surfeu.at abzugreifen.
Quelle:
Stayheavy Punkte: 7/10
Wer erfreut meine
Ohren denn da schönes? Schande über mein Haupt, ich habe nie
vorher von Suicide gehört. Auch Asche gehört über mich.... die
fünf Jungs aus Tirol habe vor "Blood flows on" bereits eine
Eigenproduktion und eine Demo auf den Markt gebracht, die ich
beide verschlafen habe. 11 Sound und Powertechnisch überragende
Melodic-Deathmetalsongs mit geilen Riffs, Thrashmetalartigen
einschlägen und cleanem, sowie teilweise gegrunztem Gesang
erwarten Euch auf "Blood flows on". Beim Gesang wechseln sich
Peme (lead-guitar) und Hirzi (bass) ab. Das erklärt auch den
sehr interessanten Wechsel zwischen gegrunze und clean. Loisä
(guitar) und Knollä (drums) sorgen für knallharte rhytm, breaks
und power in den Songs. Das auch Thrash/Death mit Keys wirklich
gut und hart klingen kann, beweist Mario mit seiner Keyboard
Untermalung. Die CD wird von einer düsteren Stimmung durchzogen,
die mit den verschieden Musikstilen gut vermischt wird.
Wie verziert man Aggression mit Harmonie? Am besten Ihr legt
Euch dieses finster, traurige, aggressive und auch melodische
Stück metallisch hart gepresste Plastikgranulat mal zu und seht
dann selbst!
Auf der CD befindet sich ein Multimedia Special mit Bandbio,
Bilder, vier!!! Videos, die kompletten Lyrics, und außerdem
beide Vorgängerwerke dieses Albums zum anhören am PC (Glück für
mich). Das nenn ich value for money! Hier geht’s zur Suicide
Page:
http://www.Suicide.at.tc
Quelle:
Metalglory Punkte: 7,5/10
SUICIDE aus
Österreich wurden 1998 gegründet und „Blood Flows On“ ist
bereits ihr dritter Longplayer. Die CD ist eines jener
unverfälschten Übungsraum-Juwelen, wie ich sie so liebe. Damit
meine ich jetzt weiß Gott nicht den Sound, welcher ganz in
Ordnung ist – nein, was ich damit meine ist die Tatsache, daß
alle Stücke ungeschliffen sind und genauso klingen, wie sie
entwickelt wurden und beim gemeinsamen Jammen entstanden sind.
Man hört einfach, wenn die Produktion nicht durch X Hände geht
und alle vom Soundmixer bis hin zum Labelchef noch daran
herumbasteln.
Und so ist ein homogenes zeitloses sympathisches Stück
Schwermetall geschmiedet worden, welches den Vergleich zu den
ach so hochgelobten Major-Produkten überhaupt nicht zu scheuen
braucht. Ganz im Gegenteil – SUICIDE haben sogar so etwas wie
einen (neuen) eigenen Stil, nämlich sich durchdacht entwickelnde
Stücke mit dezentem Keyboardeinsatz im Hintergrund, etwa so wie
man es von CREMATORY her kennt. Das Ganze driftet aber mehr in
die – teilweise verträumt daherkommende – klassische Metalecke
und weist (vor allem gesangsmäßig) nicht zu überhörende
Thrash-Einflüsse auf. Es fällt mir sichtlich schwer diesen
ziemlich einmaligen Mix treffend zu umschreiben – da hilft nur
selbst reinhören. Das Ganze klingt auf jeden Fall immer
ausgewogen und harmonisch, niemals aufgesetzt oder konstruiert.
Positiv fällt außerdem der sehr abwechslungsreiche Gesang auf,
dessen Bandbreite von clean über klassisches ‚Geschrei’ über
Thrash-Gesang bis hin zu Deathgrunts reicht.
Anspieltips sind der melancholisch-dramatische Opener ‚Cold
Earth’, das sehr thrashige Titelstück, das abwechslungsreiche
‚Revenge’ (schöne Leadgitarre im Mittelteil), die sehr
stimmungsvolle (und insgesamt sehr an CREMATORY erinnernde)
Halbballade ‚ Shadows Of The Thought’ und das grandiose in
deutsch gesungene und und unter anderem deshalb an alte EISREGEN
oder mehr noch an TOTENMOND erinnernde ‚Senless War’, obgleich
es nicht so brachial daherkommt.
Der – von dem überflüssigen Titeltrack in Karaoke-Version mal
abgesehen – gravierendste Kritikpunkt ist vielleicht, daß sich
auch nach mehrmaligem Durchhören kein Stück so richtig
festsetzt, also auch nichts wirklich hängenbleibt. Deshalb gibt
es erstmal hoffnungsvolle 7 ½ Punkte.
Quelle:
Metalspheres Punkte:
Mit der mir hier
vorliegenden CD "Blood flows on" haben sich die Östereicher von
Suicide ein interessantes Potpourri musikalischer Einflüsse
einfallen lassen, der Eigenbetitelung ihrer Musik als
Gothic/Death/Thrash ist jedenfalls kaum noch etwas hinzuzufügen.
Möchte man allerdings unbedingt bekanntere Acts als Vergleich
heranziehen, so scheint mir ein Hybrid aus Gesang und Grooves
von Crematory, Melodielinien von der Gitarre, die von In Flames
nicht so weit entfernt sind, teilweise cleaner Gesang, der mich
an den Sänger von Lake of Tears erinnert und sogar stellenweise
ein Ansatz Neue Deutsche Härte als geeignete Beschreibung. Ganz
klar, diese fulminante Mischung spricht dafür, keine Langeweile
aufkommen zu lassen, diese Musik rockt. Oftmals doppeln Gitarre
und Keyboard die Melodien, die Rhythmusfraktion spielt einen
straighten Groove, dazu gesellen sich immer wieder ruhigere
Passagen mit schönen Keyboardflächen und klagender Gitarre und
irgendwann gibt's dann auch das obligatorische Gitarrensolo zu
hören, welches aber nie in sinnloses Gefudel ausartet.
Auch die Produktion kann überzeugen, für eine Band ohne Label
erstaunlich gut, jedes Instrument kommt zum Vorschein, die
Gitarren klingen knackig und das Keyboard nicht zu fiebsig.
Textlich wird es hier sogar politisch, einige Lyrics lesen sich
wie Antikriegsstatements, so z.B. der Titeltrack "Blood flows
on", andere wiederum wie "Cold Earth" befassen sich mit düsteren
Emotionen und einer handelt gar von Selbstverstümmlung
("Selfmutilation").
Was sich als interessantes Album darstellt, hat auch nur mit
einigen kleineren Makeln zu kämpfen. So abwechslungsreich auch
der Musikmix an sich ist, klingen doch viele Lieder ähnlich,
zwar nicht gleich, aber eben ähnlich. Suicide scheinen sich da
ein Schema entwickelt zu haben, an dem festgehalten wird. Das
kann man als gut oder schlecht empfinden, Geschmackssache. Am
Spannungsbogen der einzelnen Stücke könnte man auch noch feilen,
denn trotz der eingesetzten Soli hat man nur selten das Gefühl,
daß die Songs auf einen Höhepunkt zustreben. Trotzdem: Diese
Band lohnt es sich, im Auge zu behalten.
Quelle:
Amboss Punkte:
Auch die neue CD von
Suicide ist wieder ein gelungenes Stück Musik. Wie auch schon
der Vorgänger "Together" dreht sich bei der Musik wieder alles
irgendwie um Gothic und Death Metal. Die thrashigeren Merkmale
sehe ich eher etwas weniger, aber dennoch kann man Suicide nicht
so leicht in eine typische Kategorie stecken. Hier holen sie
sich Growls und die Rohheit, dort schöne, atmosphärische Keys,
dahinten die Aggression und von nebenan die Melancholie. Sie
brodeln halt ihr eigenes Gebräu zusammen und tun gut daran.
Sicher tut man sich anfangs etwas schwer, um reinzukommen, aber
auch diese Scheibe bietet wieder einige hörenswerte Stücke, die
sich überwiegend durch ihre gelungenen melodischen Momente
hervorheben. Auffallen tun dabei neben Track 3, "Straight
ahead", vor allem der eher ruhige Track "Shadows of the thought"
und das Titelstück, welches zum Abschluss auch in der Karaoke
Version auf der CD zu finden ist und insgesamt zu den deftigeren
Stücken der CD gehört. Hörproben für "Mischlingshörer" aus den
Bereichen Death und Gothic gibt's auf
www.suicide-metal.de.vu (eller)
Quelle:
Althuriak Punkte:
Erster Eindruck:
Die Musik kann man meines Erachtens gar nicht richtig irgendwo
einordnen. Auf jeden Fall klingt die, untypisch, rote Cd mit
allerlei Multimediabeiwerk, sehr interessant, aber auch
gewöhnungsbedürftig.
Zum Album
selber:
Orginaltitel: Blood flows on
Erscheinungsjahr: 2004
Erschienen bei:
Eigenproduktion
Besetzung:
|
Christian P. (
vocals, guitar ) |
|
Hanspeter E. (
guitar ) |
|
Mario W. (
keyboard ) |
|
Christoph H. (
bass, vocals ) |
|
Manfred K. (
drums ) |
Tracklist
|
1 Cold Earth |
7
Shadows of the thought |
2
Intervene
|
8
Selfmutilation |
3
Straight ahead
|
9
Sensless war |
4
Blood flows on
|
10
Darklight |
5
Revenge
|
11
Dreams |
6
Farewell
|
12
Blood flows on ( karaoke ) |
Highlights auf
dem Album :
-Man wird, wie schon angesprochen, mit sehr ungewöhnlichem
Metal bedient, was aber nicht als abwertend anzusehen ist. Die Songs
klingen ein wenig ungewöhnlich disharmonisch - im positiven Sinne.
Die Gitarren sind sehr tief gestimmt und es wird mit zwei Stimmen
gearbeitet. Die eine ist deathlastig, aber nicht sonderlich tief.
Die andere ist kopfgesanglastig ( strengt einfach mal eure Hals- und
Kopfmuskulatur an, kneift die Augen zusammen und singt ein wenig
tiefer, dann wisst ihr, was ich meine - die Stimme ist auf jeden
Fall einzigartig ). Und nebenbei erzeugt der Keyboarder sehr düster
anmutende Klänge. Schade nur, dass das Schlagzeug bei voller
Instrumentierung und Gesang ein wenig untergeht.
- Um die Musik doch ein wenig einzuordnen, kann man sagen, dass
Elemente aus Trash, Death ( ein Teil des Gesanges ), Black (
Anfangsriffing in 'Sensless war' )und Gothic ( allgemeine Stimmung )
verarbeitet wurden.
-Teilweise geht es aber auch sehr harmonisch zu. Meist , wenn ein
Track ein- und ausgeleitet wird. Hier wird unverzehrt gespielt und
man kommt ins träumen.
-Revenge - Der Song ist einer meiner Lieblinge auf der CD. Hier
bekommt jeder seinen eigenen Part, stimmlich wird viel geboten, das
kurze break und Solo haben auch ihren ganz eignen Reiz. Einfach ein
Track zum genießen.
-Track # 7. Der Song ist einfach der Hammer auf dem Album. Die
Stimme ist dermaßen Rauh und die Instrumente erzeugen in ihrem
wohligen Klang eine dermaßen geile Atmosphäre, dass man immer wieder
dazu genötigt wird, die Anlage noch ein wenig lauter aufzudrehen.
Dies ist einer der Songs, mit dem man auch noch nach Jahren das
Album in Verbindung bringen wird.
-Als besonderes Schmankerl gibt es auf der Cd 2 weitere komplette
Alben, nämlich 'Suicide'
und 'Together'. Des weiteren finden sich hier auch noch massig
Bilder, einige Videos, alle Songtexte und noch andere Dinge, welche
allesamt in ein kleines Menü integriert wurden.
Was mich nicht
so beeindruckt hat:
-So viel Beiwerk die Jungs auch auf die CD gepackt haben,
so gibt es doch einen entscheidenden Nachteil. Ich konnte sie in
keinem einzigen player von mir und meinen Kumpels lesen ( weder PC,
noch Anlage, noch im Diskman ). Einzigste Möglichkeit, wie ichs zum
laufen bekommen habe: Per Audiograbber auf den PC gesogen und dann
abgespielt.
-Das Cover. Das schmälert den Ersteindruck erheblich. Da springen
vier verschwommene Skelette aus einer Flamenexplosion. Heutzutage
ist da mehr drin, finde ich.
-Der letzte volle Song 'Dreams'. Trotz der breaks klingt er in
meinen Ohren sehr unausgewogen. Von der Klasse der anderen Tracks
ist nichts mehr zu spühren, sondern der Song wird einfach nur so
runter gedroschen, wofür die Stimme nicht geeignet ist.
Fazit:
-Ein sehr gelungenes Full-lengh-Album mit allerlei
Zusatzmatereal, dass man sich auch auf so manch andern CDs
wünschen würde. Suicide haben mit der Cd definitiv ihren eigenen
Sound geschaffen. Nun fehlt meines Erachtens nur noch ein Label,
das mit einer ordentlichen Produktion um sich wirft, um auch das
letzte aus so einem, sonst sehr gelungenen, Album noch mal
rauszukitzeln. Hier bekommt man wirklich viel, für sein Geld
Quelle:
Metalius Punkte: 7/10
Wieso muss ich bei
Tirol eigentlich immer an Volksmusik denken, an hohe Berge,
gemütliche Hütten und an ein zünftiges Obstler-Gelage??
Vielleicht sollte ich mal unter Hypnose in meiner Vergangenheit
forschen, da scheint mir doch etwas Schreckliches widerfahren zu
sein... Aber genug der Selbstanalyse, hier geht es schließlich
um Metal, Metal von der Tiroler Formation SUICIDE, um genau zu
sein. Auf zwölf, in Eigenproduktion entstandenen Songs bieten
die fünf Österreicher eine Mischung aus Death, Thrash und Gothic
Metal-Elementen – mal rau-aggressiv, mal melodisch-einfühlsam
und immer im richtigen Verhältnis zwischen musikalischer
Vielfalt und eingängiger Komposition. Kein Track, welcher zu
überladen, zu unausgegoren wirkt, immer kommt man auf den Punkt,
egal ob melancholisch-atmosphärischer Gothic, Todesblei mit
Melodik-Faktor oder treibende Thrash-Riffs – das Paket ist
stimmig und kann durchaus überzeugen. Abstriche muss man
allerdings im gesanglichen Bereich machen. Zwar sind die
gegrowlten Parts soweit in Ordnung, bei den klar gesungenen
Passagen liegt man dann und wann jedoch mal ein wenig neben der
Spur – hier gilt es noch ein paar Verbesserungen zu erzielen,
was gleichermaßen auch für die Soundqualität zutrifft, die
manchmal ein wenig dünn bzw. dumpf und unsauber klingt. Für eine
Eigenproduktion ist das Ergebnis aber dennoch sehr beachtlich
und so kann man dem Selbstmord-Quintett aus dem schönen Austria
ohne Abstriche bescheinigen, ein gutes Album auf den Markt
geworfen zu haben! In Zeiten eines Arnold Schwarzeneggers
endlich auch mal wieder positive Töne mit österreichischem
Dialekt – weiter so!
Quelle:
ADL Punkte: 3,5/5
Eine
durchaus interessante und qualitativ hochwertige Mischung aus
Gothic/Death- und Thrash Metal bieten die fünf Tiroler auf ihrem
mittlerweile schon dritten Langeisen. Die thrashigen Parts kann ich
zwar nicht so Recht ausmachen, aber durch den großen Pluspunkt
dieser Band - Doppelgesang von Bassmann Christoph (der Growler),
sowie Gitarrist Christian (der clean singende) – erklärt sich, neben
der teilweisen heftigen Ausrichtung diverser Songparts, der DM
Einschlag.
Bei aller Härte vergisst man jedoch zu keiner Sekunde auf pfiffige
Melodien (wie im Opener "Cold Earth", oder bei „Farewell“), weiß
auch mit balladesken Versatzstücken gekonnt umzugehen ("Shadows of
the Thought" oder „Darklight“) und hinterlässt zumindest bei mir
einen rundum zufriedenen Eindruck.
Zwar ist hier noch nicht alles Gold was
glänzt, hauptsächlich weil die Gitarren ein bisschen matschig und zu
weit in den Hintergrund gemischt wurden, absolut hörbar und eine
hoffnungsvolle Band sind Suicide aber allemal.
Quelle:
Myrevelations Punkte: 3/5
Der Fünfer SUIDIDE
gehört nicht zu der Sorte Bands, die einen mit ihrem auf raurig
getrimmten Sound und Tonnen von ekligen Selbstmitleidsarien
tierisch auf die Nüsse gehen, wie es der Bandname vielleicht
vermuten lässt. Vielmehr steht hier eine Kombination aus Death-
und Thrash Metal auf dem Speiseplan, die hin und wieder mit
netten Melodien und spartanisch einsetzenden Keyboards gewürzt
wird. Der Schwerpunkt des Materials liegt hier jedoch eindeutig
im Midtempo-Todesbleisektor. In ihren besten Momenten klingen
sie wie eine Kreuzung aus CREMATORY, CEMETARY und DARKSEED, ohne
aber wie ein billiger Abklatsch der genannten Bands zu klingen.
Die Songs sind durchgehend sehr variabel und abwechslungsreich
gestaltet und weisen durchaus ein gewisses Maß an
Eigenständigkeit auf. Was mir persönlich jedoch fehlt, ist ein
Song, der aus der Masse herraussticht und sich nachhaltig in der
Großhirnrinde festsetzt. Aber man kann halt nicht alles haben.
Der Sound von "Blood flows on" ist durchaus als anständig zu
bezeichnen und lässt keine Wünsche offen. Bleibt nur abzuwarten,
was die Band so als nächstes vorhat. Mein Interesse haben sie
jedenfalls geweckt!
Quelle:
Metalmail Punkte:
Premiere: die erste
Eigenproduktion. Danke an Suicide, die sich als erste getraut haben,
was zu schicken...
Beim Blick auf das Cover
(Skelette, flammendes Inferno) dieser ganz in Rot-Tönen gestalteten
Eigenproduktion (die dritte) der Österreicher Suicide könnte man
meinen, nach Einlegen der CD bräche entweder ein furioses
Thrash-Feuerwerk oder eine bluttriefende Death-Metal-Walze über den
neugierigen Hörer hinweg. Aber keins von beidem ist der Fall,
vielmehr gibt's intelligent arrangierten, "gemäßigten" Death/Thrash
mit massivem Gothic-/Düstereinschlag zu hören. Die Band gibt im
Info-Text an, sich bewusst vom reinen Thrash verabschiedet zu haben,
um unter Verwendung von Keyboards (sowie eines zweiten Gitarristen,
zum Erhalt der Power) und Gothic-Einflüssen mehr Abwechslung in den
eigenen Sound zu bringen. Abwechslungsreich ist der Stil allemal,
konsequent werden langsamere/düstere Passagen mit
schnelleren/heftigeren gewechselt. Um den Erhalt der Härte braucht
man sich allein wegen Songs wie "Revenge" oder "Selfmutilation"
nicht zu sorgen. Mit "Senseless War" (hey, das habt ihr an drei
Stellen unterschiedlich geschrieben ;-) gibt's sogar einen Song mit
deutschen Lyrics.
Gut ins Bild passen auch die durchgängig von clean bis grunzend
variierenden Vocals (zwei Mann wechseln sich ab; hat in den
ruhigeren Lagen was von älteren Tiamat...) sowie die geschickt
eingestreuten, melodiösen Gitarrenleads. Überhaupt können die
Suicides sehr gut ins Ohr gehende Melodien schreiben ("Straight
Ahead").
Von der Atmosphäre her erinnert's mich teilweise an den
Testament-Ableger Dragonlord, auch wenn man deren Musik nicht
wirklich mit der von Suicide vergleichen kann, denn Schwarzblech
gibt's hier nicht. Weist aber eine gewisse "Verwandschaft im Geiste"
auf, Thrasher, die sich düstereren Klängen zuwenden. Kann man sich
durchaus zwischen die genannten Bands in die Sammlung stellen; auch
Fans von melodiösem Death-Metal können ruhig ein Ohr riskieren.
(Kleiner Kritikpunkt noch am Rande: vor Verwendung (und vor allem
Abdruck) neuer englischer Texte bitte unbedingt jemanden zur Hand
nehmen, der die Korrektur liest... Aber das sollte den posiven
Gesamteindruck nicht schmälern.)
Die 12-Track-CD (inkl. Titeltrack in "Karaoke-Version") mit
umfangreichem Multi-Media-Teil (u. a. mp3s der vorangegangenen CDs,
Lyrics, Videos) gibt's für 12,-Euro zu bestellen über die
Band-Homepage www.suicide.at.tc Kontakt:
suicide666@sufeu.at
|
|
| Quelle:
Darkscene Punkte:
Suicide präsentieren
mit ihrem Album „Together“ eine interessante Mischung aus old school
Trash und Dark- beziehungsweise Gothic Metal: eine Mischung, die im
ersten Moment gewöhnungsbedürftig ist, doch nach einigen
Hördurchgängen eigentlich ziemlich groovig ins Ohr fährt. Wer sich
diese Mixtur nicht verdeutlichen kann, sollte sich jetzt einfach mal
vorstellen wie es wäre, wenn sich Metallica zu „Ride The Lightning“
Zeiten mit Amorphis und Paradise Lost in ihren Anfangstagen
getroffen, und dazu Unterstützung von Crematory erhalten hätten.
Die Jungs aus Tirol
haben zwar mit einigen Parts, Riffs und Keyboardstrukturen stark von
den eben genannten Bands abgeschaut, jedoch ergibt die Mischung in
ihrer Ganzheit eine innovative Kreation, die sich dann doch ziemlich
eigenständig anhört. Von Trash fetzigen Songs wie „Armys Of
Darkness“ bis zu genial gefühlvollen Balladen wie der Titeltrack
„Together“ ist hier jeder Metalfan bedient, egal ob man jetzt mehr
auf Trash oder Gothic Metal steht, und das macht wohl auch den
besonderen Reiz der Scheibe aus. Das Keyboard untermalt die
trashigen Riffs sehr schön und die Gratwanderung zwischen den
verschiedenen Stilen wird durch das musikalische Talent der Suicider
so gut wie nie zu einem Fehltritt. Schade ist nur, dass man die
Clear Vocals so wenig einsetzt, da der Clear Sänger sehr talentiert
ist und die Songs durch seinen Einsatz eine schöne Variation
erhalten.
„Together“ vermittelt
eine sehr düstere Atmosphäre ohne zu tief in die Klischeekiste des
Gothic zu greifen und bringt in Zeiten des musikalischen
Einheitsbreis eine gewagte Mischung aus zwei konträren Musikstilen
auf den Markt.
Quelle:
Graveyard Punkte:
Der Band Suicide war mir in der
österreichischen Metallszene eigentlich nicht oft zu Ohren
gekommen und so konnte ich "fast" ohne Kenntnis ans Werk gehen.
Bei Together handelt es sich um eine gut aufgemacht Doppelcd mit
Hochglanzcover. Die erste Cd enthält die Lieder der Promo Cd und
auf die zweite wurden Videos gepackt. Die Musik von Suicide ist
schwer zu definieren, da Lieder oft trashlastig sind, doch dann
ändert sich das ganze in Melodiebögen und wird von einem
Keyboard untermalt. Am ehesten könnte man den Stil als trashigen
Gothik Metal definieren. Der Sound wurde auch ordentlich
produziert. Die Gitarren könnten zwar noch besseren Sound
vertragen und die Solis sollten manchmal Ton für Ton durchdacht
werden, denn so mancher Zwischenton passt nicht zu den
eigentlich gelungenen Solospuren. Die Rhythmusgitarre müsste
eine Spur lauter sein. Der Bass ist zwar zu vernehmen doch auch
zu leise und ist ansonsten gelungen. Die Drums wurden cool
trashig umgesetzt und Doublebass sind auch nicht selten
Bestandteil der Musik. Das Keyboard ist passend einsetzt worden
und kommt auch nicht zu oft vor, was sicherlich positiv für die
Musik von Suicide ist. Die Vocals des Bassisten erinnern mich
irgendwie an Crematory und sind wirklich cool. Die Stimme des
Gitarristen könnte sicherlich mehr Härte vertragen, meines
Wissens ist das live auch so. Alles in allem ist die Cd gelungen
und vor allem das Titelstück wurde von mir zig mal angehört und
nistete sich in meinen Gehörgängen ein. Wen diese gelungene
Mischung aus Trash und Gothik interessiert und nicht immer nur
Blasts ins Maul geprügelt bekommen mag, sollte diese Band mal
antesten !
Quelle:
Metal Hammer Punkte:
Umbringen müssen sich die Mitglieder
von Suicide wirklich nicht - auch wenn der Bandname anderes
suggerieren mag. Hierzu ist deren Musik einfach zu gut. Zwar ist
das österreichische Quintett nicht sonderlich innovativ; die
technische Ausführung klingt aber dennoch ziemlich ansprechend.
TOGETHER bewegt sich in den Bereichen Gothic, Dark und Thrash
Metal, wobei sich die
Mischverhältnisse dieser Stilistiken von Stück zu Stück anders
zusammensetzen Allen Songs ist jedoch eine dunkle,
melancholische Grundstimmung zueigen. Zwei Einflüsse sind
hierbei definitiv heraushörbar: Die Kombination Grunzgesang/
Keyboard lässt sofort an Crematory denken, während die Tränen
schweren Gitarren-Leads von Paradise Lost zu Zeiten von
GOTHIC und SHADES OF GOD inspiriert zu sein scheinen. Ob sich
das alles mit dem Thrash Metal der 80er Jahre verträgt, sei mal
dahin gestellt. Ihr
Handwerk verstehen die Österreicher hingegen definitiv, womit
die wichtigste Grundvoraussetzung für eine homogene Klangfindung
schon einmal erfüllt wäre. In ein, zwei Jahren könnte sich hier
schon einiges getan haben.
Kontakt: suicide666@surfeu.at
Michael Schäfer
Quelle:
Darkscene Punkte:
Suicide präsentieren
mit ihrem Album „Together“ eine interessante Mischung aus old school
Trash und Dark- beziehungsweise Gothic Metal: eine Mischung, die im
ersten Moment gewöhnungsbedürftig ist, doch nach einigen
Hördurchgängen eigentlich ziemlich groovig ins Ohr fährt. Wer sich
diese Mixtur nicht verdeutlichen kann, sollte sich jetzt einfach mal
vorstellen wie es wäre, wenn sich Metallica zu „Ride The Lightning“
Zeiten mit Amorphis und Paradise Lost in ihren Anfangstagen
getroffen, und dazu Unterstützung von Crematory erhalten hätten.
Die Jungs aus Tirol
haben zwar mit einigen Parts, Riffs und Keyboardstrukturen stark von
den eben genannten Bands abgeschaut, jedoch ergibt die Mischung in
ihrer Ganzheit eine innovative Kreation, die sich dann doch ziemlich
eigenständig anhört. Von Trash fetzigen Songs wie „Armys Of
Darkness“ bis zu genial gefühlvollen Balladen wie der Titeltrack
„Together“ ist hier jeder Metalfan bedient, egal ob man jetzt mehr
auf Trash oder Gothic Metal steht, und das macht wohl auch den
besonderen Reiz der Scheibe aus. Das Keyboard untermalt die
trashigen Riffs sehr schön und die Gratwanderung zwischen den
verschiedenen Stilen wird durch das musikalische Talent der Suicider
so gut wie nie zu einem Fehltritt. Schade ist nur, dass man die
Clear Vocals so wenig einsetzt, da der Clear Sänger sehr talentiert
ist und die Songs durch seinen Einsatz eine schöne Variation
erhalten.
„Together“ vermittelt
eine sehr düstere Atmosphäre ohne zu tief in die Klischeekiste des
Gothic zu greifen und bringt in Zeiten des musikalischen
Einheitsbreis eine gewagte Mischung aus zwei konträren Musikstilen
auf den Markt.
Diese fünf
Selbstmörder mit dem Namen Suicide aus Österreich, haben sich
dem Atmosphärischen Death Metal mit Keyboards verschrieben. Die
11 enthaltenen Songs wissen durchaus auch mich zu überzeugen,
auch wenn ich kein Freund von Keyboards bin! Das Keyboard ist
meist dezent im Hintergrund gehalten und unterlegt die Songs mit
einer Gänsehaut Stimmung, nur manchmal sticht es etwas zu
penetrant hervor. Die Die Gitarrenfraktion von Suicide rockt
richtig cool und tritt mächtig Arsch! Die Jungs setzen auf die
richtige Mischung aus Groove und Melodie und nicht wie viele
andere Bands nur ständig mit ihrem Melodie gedudel rumnerven!
Der Sound ist auch gut gelungen auch wenn er etwas zu basslastig
ist, aber das drückt wenigstens ordentlich! Als besonderes
Zuckerl ist auf der CD ein kurzer Livevideo Ausschnitt und das
Video zum Titelsong Together enthalten, was ich für sehr gut
gelungen halte! Also ran an die Tasten und kaufen!
Suicide666@surfeu.at , suicide.at
Quelle:
Earshot Punkte: 5,5/7
Letzten Freitag bekam
ich eine E Mail von der Band SUICIDE, ob ich ihre Demo CD nicht
reviewen möchte. Ich sagen ihnen natürlich zu und am Mo. darauf war
die CD in meinem Briefkasten. Alle Achtung Leute, das ist ein
Rekord, was die Postzustellung betrifft, noch dazu hat die CD einen
langen Weg hinter sich (Wörgl ist nicht gerade um die Ecke).
Nun zu der Demo CD der Tiroler Band: Was mir am Anfang positiv
auffiel, war die Aufmachung des Demos. Schönes Farbcover und die CD
wirkte fast wie eine Picture CD.
Der erste Track überraschte mich. Da ich nicht unbedingt ein Fan des
True, Power Metals bin, war der Song (der Mittelpart) nicht wirklich
was für mich. Anfangs noch etwas Trash/Death lastig aber spätestens
als die 2. (etwas höhere) Stimme einsetzte, musste ich mich
geschlagen geben. Nebenbei bemerkt, haben die Musiker einiges drauf.
Der Song ist sehr gut aufgenommen und arrangiert (soweit ich das
objektiv beurteilen kann).
Der 2. Song „Am i moribung“ geht am Anfang eher in die Gothic Metal
– Richtung. Langsames Keyboard Intro, cleane Gitarren und eine
kontinuierliche Steigerung. Dieser Song wird in diesem Stil gehalten
und es werden keine True Metal „Ausflüge“ unternommen. Musikalisch
auch 1A. Keyboard und Gitarre liefern einander unermüdlich
melodische Duelle.
„Together“, der 4. Song erinnert mich irgendwie sehr nach
CREMATORY´s „Tears of Time“. Keine billige Kopie davon, nur ist der
Anfang ziemlich gleich aufgebaut. Danach folgt ein ziemlich langes,
melodiöses Solo. Auch dieser Song ist eindeutig dem Gothic/Melodic
Metal zuzuschreiben.
Den Stil von SUICIDE kann als Gothic/Death/Melodic Metal mit einigen
True/Power Metal Einflüsse (Soli, 2. Hohe Stimme) bezeichnen. Somit
verbinden SUICIDE Elemente einiger, verschiedener Musikrichtungen
und unterscheiden von den meisten anderen Bands dieses Genres.
Wer auf 70% Melodic Death/Gothic und 30% True Metal steht ist bei
SUICIDE bestens bedient.
Als einziges Manko würde ich die Gitarrenaufnahmen beim 1. Song
bezeichnen. Die Rhythmus-Gitarre klingt sehr verschwommen und
unsauber. Liegt wahrscheinlich an einer falschen Einstellung beim
Effektgerät. Die Produktion als Ganzes ist bis auf die Gitarre bei
1. Song sehr gut ausgefallen.
Erwähnenswert ist das Video zu „Together“, welches sich als Bonus
auch auf der CD befindet. Viele Effekte (Kinderfotos der Bandmembers
) und ziemlich professionell aufgezogen. Hab eigetlich noch nie eine
Underground-Band gesehen, die sich der Produktion eines Self – Made
Videos so viel Mühe gemacht hat.
Diese Band nimmt ihre Sache sehr Ernst und ist es allemal Wert, ein
Ohr zu riskieren.
5.5 von 7 Punkten. Prädikat: empfehlenswert
Marin
Quelle:
Amboss Punkte:
Tirol ist die Heimat von Suicide,
einer Metal Band mit einem sehr variablen Stilgegeflecht. Auf ihrer
Scheibe "Together" findet man eine breite Palette an Musik, von der
schnellen Thrash Nummer bis zum harten Gothic Metal Song und das
alles mal mehr, mal weniger gemischt mit Death Metal Anleihen. Sehr
abwechslungsreich, aber auch
gewöhnungsbedürftig, denn man muß schon alle genannten
Stilrichtungen mögen, um mit Suicide warm zu werden. Wer harte
Gitarrennummern nicht
mag, dafür aber mit gotischen Keyboardklängen untermalte Songs, wird
hier nur bei wenigen Songs glücklich werden. Gleiches gilt
umgekehrt. Mag man aber einen vielfältigen Stil, dann ist "Together"
sicher eine gute Wahl, denn für eine Eigenproduktion ist sie gut
gelungen. Einige
Songs haben zwar noch Schwachstellen, aber z.B. der Opener "Armys of
darkness" oder das Titelstück machen Spass, zu hören. Mehr über
dieses Band gibt's unter
www.suicide-metal.de.vu (eller)
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Graveworm,
Suicide, Avenging Angels, In Slumber, Shadowcry, Raign
In Hell
19.01.2008, Hafen, Innsbruck
Präsentiert von Lost Dreams
und Support The Underground war dieser Samstag ganz
im Zeichen heimischer Metal Klänge. Angeführt von
den Südtirolern Profis
Graveworm, gab sich der ein oder andere viel
gepriesene rot weiß rote Insidertipp die Ehre...
DarksceneTom
Raign In Hell
Es lag an der blutjungen Truppe
Raign In Hell, diesen mit heimischen Underground
Acts gespickten Abend zu eröffnen. Die vier
augenscheinlich schulpflichtigen Metalheads (..deren
heads selber, noch sehr unmetallisch scheinen, weil wohl
die Haare erst wachsen müssen) boten einen absolut
engagiert und ambitionierten Auftritt, ihr Metal Core
teils auch musikalisch gute Ansätze. So gab‘s das ein
oder andere fein inszeniert old school Thrash Riff und
auch manch gute Songstruktur zu erben, in Sachen Vocals
muss man sich an dieser Stelle jedoch sicher noch was
überlegen, da vor allem die zweite Stimme mehr mit
Lethargie, denn mit Charisma punktet. An diesem Punkt
muss man nach einem akzeptablen Auftritt aber sicher
auch die Toleranzkeule schwingen, für solch eine junge
Truppe beide Daumen nach oben drehen und diese dann auch
gleich ganz fest drücken, damit all das was hier
ausbaufähig scheint auch wirklich ausgebaut wird.
Vielleicht in Zukunft mit fertigen Frisuren und
überstandenem Stimmbruch! Wir werden ja sehen…
Avenging Angels
Allmählich füllten sich die ersten Reihen beim Auftritt
der Landecker, die eine mehr als ordentliche CD
… zur Review vor knapp zwei
Jahren in Eigenregie veröffentlichten. Dass die Truppe
schon acht Lenze zusammen zockt, merkte relativ schnell,
denn die Bühnenpräsenz wirkte tight und technisch
solide, wobei das Hauptaugenmerk großteils auf die
wechselnden Voice Einlagen der Hochrainer Brüder zielte.
Der Mix bretterte nun besser aus den Speakern als beim
opening Act Reign In Hell,
folglich wurde der melodisch sowie modern angehauchte
Thrash/Death von den Kids wohlwollend aufgenommen und zu
einigen gepflegten Headbanging Sessions transformiert.
Auch die offene wie natürliche Art von Lino kam hierbei
gut rüber, der z. B. selbstironisch meinte, dass es bei
sechs Leuten eh schon Powidl sei, wenn da noch ein
Siebter (nämlich der Keyboarder) zusätzlich auf den
Brettern stehe. Dank einiger ruhigerer Parts konnte man
auch in Sachen Dynamik punkten, während über weite
Strecken natürlich stattlich geballert wurde. Kurzum:
Der acht Track bestückte Gig war in Punkto Performance
und Musikalität sicher eine gelungene Visitenkarte, die
verdeutlichte, dass die Avenging
Angles ihre Sache mit viel Herzensblut machen –
Congratulations und weiter so!
01. Who Do Think You Are
02. Souless
03. Warcry
04. Here I Stand
05. Shrouded In Mystery
06. A Common Day
07. All My Effots Fears Corrode
(Werner)
Bandpage:
Avenging Angels
Suicide
… aus dem Unterland spürten sehr schnell, dass man die
Gunst der Stunde nutzen kann und fegten ihren Mix aus
Dark, Thrash und Death Metal gnadenlos in die Meute.
Auffällig war auch die gelungene Lichtshow, welche
speziell in den langsameren bzw. ruhigen Phasen ziemlich
kongenial wirkte und eine ganz individuelle Stimmung
erzeugte. Im Mittelpunkt stand natürlich das aktuelle
Material von "The World Demise"
…zur Review, mit dem national
als auch international einige Achtungserfolge verbucht
werden konnten. Wie bei Avenging
Angels merkte man an gewisses Maß an Routine,
welche den Akteuren wiederum Freiraum für eine locker
Physis sprich Performance gab. Mit Killersongs a la
"Forevermore",
"Burn",
"Mist Of Perishability" war
die Schlacht ohnehin so gut wie gewonnen, zudem auch ein
brandneues Lied namens "21 Days"
als Rausschmeißer mächtigen Bums hinterließ. Der
aufgerüttelte Mob dankte es mit stattlichem Applaus und
der nächste Trupp im Billing hatte nun wohl eine nicht
so leichte Aufgabe …
01. Regret
02. Straight ahead
03. Carmal passion
04. Forevermore
05. The world demise
06. Burn
07. Faith in Lies
08. Mist of perishability
09. Resuscitated
10. 21 days (new Song)
(Werner)
Bandpage:
Suicide
Shadowcry
Die Kärntner Shadowcry
landeten mit melodischem Death Metal am Boden des
Hafens. Belegt mit einigen feinen Modern- und Thrash
Metal Einflüssen, angeführt von einem selbstbewusst und
abgebrüht agierenden Shouter Thomas und flankiert von
einer außerordentlich bodenständig abrockenden
Bassblondine namens Rebecca konnten die Kärntner, trotz
des ein oder anderen Abzuges in der B-Note überzeugen.
Es war sicher nicht alles Gold, was hier glänzte, unterm
Strich kann man aber weiterhin zumindest ein Auge und
Ohr auf Shadowcry werfen,
denn Nummern der Marke
"Resurrection From The Past Lines" oder
"Number Nine" kann man
nicht so einfach wegwischen. Schon gar nicht, wenn man
nordisch beeinflussten Death Metal mit viel Melodie -
Made In Austria wohlgemerkt – hören will.
Bandpage:
Shadowcry
In Slumber
Gehören zur Spitze der österreichischen Todesbleiliga.
Man hätte darüber streiten können, wer nun der
richtige Headliner gewesen wäre, aber nicht wenige
Stimmen wähnten die Linzer zum geheimen Winner des
Abends.
Die Attribute sind eigentlich eh nur die altbekannten:
messerscharfes Riffing, ungemein präzise Beats einer
blind verstehenden Rhythmussektion (was für Grooves!)
und bitterböse Growls vermengt zu einer tödlich
präparierten Waffe namens In
Slumber! Da saß jeder Hieb, da flogen die Haare,
da blieb kaum ein Publikumsgenick in Ruhezustand … diese
niederwalzende Energie hatte ich schon bei einem Clubgig
in der PMK erlebt, hier und nun folgte allerdings die
amtliche Draufgabe, weil ebenso der Sound druckvoll und
differenziert aus den Boxen qualmte. Eine Lehrstunde in
Sachen Melodic Death, und das aus dem ach so kleinen
Österreich!
Die Spielfreude war zu jeder Sekunde spürbar und die
Jungs noch zwei Stunden drangehängt, wäre es wohl kaum
einen aufgefallen. Das aktuelle Langeisen heißt übrigens
"Scars: Incomplete" - wer
es noch nicht kennt, sollte unbedingt reinhören!
(Werner)
Bandpage:
In Slumber
Graveworm
Beim Headliner war dann – ebenso wie bei
In Slumber - der ganz
deutliche Unterschied zu den ersten Bands, die gewisse
Note Professionalität im Vergleich zum Underground zu
erkennen. Die Südtiroler, die sich in der Hauptstadt des
Landes in den letzten Jahren sehr rar machten, legten
von Start an mit einer energiegeladenen Performance los
und schmetterten ihre Mischung aus Death- und Black
Metal in voluminösem, wenn auch sehr lautem Sound, in
die Halle.
Unterstützt durch superb inszeniert kollektives Bangen
seitens der Band sprang auch der Funke erstmals so
richtig aufs Publikum über und all jene, die gerade
nicht die Halle verließen (der Saal leerte sich
zusehends…) wurden ohne Frage mitgerissen.
Professionelles Auftreten, tolles Stageacting und
massive Spiellaune waren die Attribute, mit denen
Graveworm überzeugen
sollten. Und gerade, als man anfing von einem grandiosen
Headlinergig zu sprechen, machte sich nach den ersten
paar Nummern trotz guter Show und Darbietung leider
einmal mehr das leidige, kleine Problem der Band breit,
das mir persönlich auch die Studioalben (mit Ausnahme
des fast perfekten 2005er Werkes
"(N)utopia" (Review),
bei dem man wirklich mit Abwechslung und Ideenreichtum
überzeugen konnte) immer wieder zwiespältig aufstoßen
läßt: Graveworm machen
gute Musik und haben einige herausragende Songs im
Repertoire, auf Dauer wird die Kunst der Italiener
jedoch recht eintönig, und wenn dann auch noch die
wirklich groovigen Oberkracher des oben gepriesenen
Meisterstücks schneller gespielt werden, als auf Platte,
dann hat Abwechslungsreichtum nicht mehr viel Platz mehr
im Wortschatz, wird selbst solchen Groovemonstern ein
großer Teil ihrer Durchschlagskraft genommen.
So pendelt mein persönlicher Stimmungsbarometer während
des knapp 60-Minütigen Gigs immer wieder zwischen
wachsender Begeisterung (…dann, wenn man prägnante Riffs
und fette Death Metal Grooves vom Stapel läßt und die
Moshorgane angespornt werden) und leichter
Bremsschwächen (…genau dann, wenn die vorher erwähnten
Parts durch monotones Geknüppel und fieses Gekreische
verharmlost werden, um ein wie’s andere mal gleich zu
klingen), kann die totale Überzeugung einfach nicht
entfacht werden.
Aber was soll der Geiz! Unterm Strich war‘s dennoch ein
cooler Gig, auch wenn der Schreiberling noch immer nicht
ganz von der Band überzeugt wurde und einfach der
Meinung ist, daß sich Graveworm
viele sehr geile Ansätze durch die im Einheitsbrei
versinkenden Black Metal Trademarks vom Fließband selbst
zunichte machen und der Groovehammer – sprich die Death
Metal Vibes, die der Band sehr gut zu Gesicht stehen -
leider viel zu selten zitiert wird. Den gemeinen
Graveworm Fan hat‘s aber
ebenso zu 100% befriedigt wie die – vor allem in
Innsbruck immer wieder en Masse aus den Höhlen und
Burgen steigenden – vielen schwarzen Figuren im adeligen
Vampirslook und so kann man am Ende des Abends sicher
von einem absolut gelungenen Underground Event
verkünden.
Den Jungs aus den südlichen Regionen des
Brennerpasses sei zum Abschluss aber noch völlig
wertfrei gesagt, dass die ständig ins Bangervolk
geschleuderte Ansage der Marke „maake soome nooooise“
übrigens so viel Metal ist, wie die Goldketten diverser
Rap Künstler aus den Straßen der Bronx, und daß solche
Sprüche auf Metal Bühnen ausschließlich ein gewisser Mr.
Ice-T im Rahmen eines
Bodycount live- Gemetzels
ablassen darf!
Bandpage:
Graveworm
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CREMATORY
BLOODFLOWERZ
SUICIDE
24.09.2004 @
Hafen
Ein verregneter, düsterer Freitagabend war es, an welchem die Hallen
des Innsbrucker Hafens wieder mit bösen, schwarz gekleideten
Menschen gefüllt werden sollten. Dafür bestand das Programm auch aus
keinen Geringeren als die wieder vereinten deutschen
Vorzeige-Gothic-Metaller CREMATORY, die als Vorgruppe ihre
Landsleute von BLOODFLOWERZ mit an Bord hatten.
Um ungefähr 20 Uhr begann SUICIDE, eine recht viel versprechende und
gar nicht mehr so unbekannte Underground Band aus dem heimischen
Lande. Aufgrunddessen war ich dann doch eher enttäuscht, als ich das
sehr karg ausgefallene Publikum betrachtete. Wahrscheinlich waren
anfänglich keine 100 Leute im Club des Hafens, was an sich ja nicht
so schlimm gewesen wäre, hätten sich wenigstens diese etwas
mitreißen lassen. Dem war aber nicht so. Vielmehr schienen die
meisten SUICIDE eher einfach hinzunehmen und ungeduldig auf die
Hauptacts zu warten. Davon ließen sich die Jungs auf der Bühne
jedoch nicht abhalten eine Hammershow zu bieten. Allein das Intro
versetzte mich schon perfekt in Stimmung für das nachfolgende
Konzert und ließ mich meine Müdigkeit total vergessen. Es folgte
eine knappe dreiviertel Stunde vollgefüllt mit sehr guten,
atmosphärischen und anspruchsvollen Stücken. Zusätzlich war die
Bühnenpräsenz SUICIDEs als einwandfrei zu bezeichnen und rundete
damit einen hervorragenden Auftritt passend ab. Besonders positiv
aufgefallen ist auch, dass der Sound schon bei eben dieser ersten
Gruppe beinahe ohne Makel war und man alles gut mitbekommen hat,
ohne erdrückt zu werden.
Nach einer in etwa viertelstündigen Umbaupause war es für
BLOODFLOWERZ an der Zeit, die Bühne zu entern. Da ich die Band
bisher nur von wenigen Stücken kannte (und auch das nicht wirklich
gut, wohlgemerkt) war ich umso gespannter darauf, womit uns diese zu
überraschen vorhatten. Nun, überrascht wurde ich tatsächlich,
vielleicht aber nicht auf die positivste Art, die man sich
vorstellen könnte. Aber beginnen will ich mal mit den guten Seiten
dieses Auftritts. Die Band hatte recht viel Platz, sich zu bewegen,
was sie auch die meiste Zeit gut ausnützten und so eine relativ gute
Show abzogen. Sogar musikalisch gab es einen guten Aspekt: die Musik
war nicht anstrengend.
Aber dann hört es auch schon wieder auf mit dem Guten. Die Songs
waren nicht nur unheimlich einfach aufgebaut und frei von jedwedem
technischen als auch musikalischem Anspruch, sondern klangen
zusätzlich monoton und mehr langweilend als aufregend. OK, die
Sängerin hatte eine relativ brauchbare Stimme und sieht dann auch
noch gut aus (im passenden Outfit natürlich), was aber Bassist und
Gitarrist betrifft, hält sich die Schwierigkeit ihres Gespielten im
Bereich von ein paar Wochen Übung auf und klingt dann eben genauso.
Also nix von wegen einfachen Mitteln und gutes Ergebnis. Seichter,
neumodischer Gothic Rock ohne viel Überzeugung.
Ich würde den BLOODFLOWERZ-Auftritt zwar nicht als unangenehm oder
störend bezeichnen, muss aber sagen, dass ich sicherlich nicht
traurig war, als sie die Bühne wieder freigaben.
Knapp nach 22 Uhr war es, als sich dann endlich die Hauptband vor
dem übrigens verhältnismäßigen jungen und mittlerweile etwas
zahlreicher gewordenem Publikum breit machte. Zum ersten Mal an
diesem Abend wurde gebangt, zum ersten Mal mitgesungen und überhaupt
kam zum ersten Mal wirklich etwas Stimmung in der Menge auf, das
aber wahrlich zu Recht. Ich muss selber sagen, dass ich mir von
CREMATORY jetzt nicht mehr was weiß ich erwartet hätte, da mir die
neue Scheibe "Revolution" nicht sonderlich zusagt, aber trotzdem
erwies sich die deutsche Band als großartiger Live-Act. Beide Sänger
zeigten Entertainerfähigkeiten und gingen sehr gut mit dem erwachten
Publikum um. Neben diversen neuen Songs wurden natürlich auch
Klassiker wie mein Lieblingssong "The Fallen" oder auch "Tears Of
Time" dargeboten. Weitere Highligts waren "Tic Toc" und der
Titelsong des neuen Albums, der live tatsächlich um einiges besser
als auf CD kommt. Besonders beeindruckt war ich dann noch von der
wundervollen Stimme des zweiten Sängers und Gitarristen Matthias.
Nach knappen eineinhalb Stunden war es auch für CREMATORY genug und
hinterließ ein allen Anschein nach recht zufriedenes Publikum.
Insgesamt war auch ich sehr zufrieden. SUICIDE haben sich, wie nicht
zum ersten Mal, als Geheimtipp erwiesen und einen perfekten Opener
abgaben. BLOODFLOWERZ waren dann zwar eher enttäuschend, wurden aber
von CREMATORY wieder ausgemerzt. Also alles in allem ein gelungener
Abend.
Festival for Free Hafen
Innsbruck

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Die
Undergroundband Suicide aus dem Tiroler Unterland
eröffneten diesen schönen Abend und die Jungs machten
Ihre Sache recht odentlich. Sie boten melodischen Death
Metal mit einigen Gothic-Einsprengseln. Der kraftvolle
Sound de rdurchwegs frischen und auch weitestgehend
eigen ständigen Kompositionen kam gut und mitreßend aus
den Hüften und vor allem über die gesangliche Leistung
gab es nix zu meckern. Von den Unterländern wird man
sicher noch öfters hören.
Quelle:
Bühne Innsbruck - The Zine Volume 5/Summer 04 |

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